Kreis Düren/Linnich - Nach sieben Jahren wieder Fall von Hasenpest im Kreis Düren

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Nach sieben Jahren wieder Fall von Hasenpest im Kreis Düren

Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren/Linnich. Laut Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz ist im Kreis Düren erstmals seit 2011 wieder ein Fall von Hasenpest (Tularämie) bei einem Feldhasen aufgetreten.

Das infizierte Tier war im Linnicher Stadtgebiet entdeckt worden. Die Tularämie ist eine in Deutschland seltene bakterielle und mit Lymphknotenschwellung einhergehende Infektionskrankheit, die bei Nagern oft tödlich verläuft und auf den Menschen übertragbar ist. Das erfolgt vorwiegend durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Organen (beim Abhäuten oder Verarbeiten von Wildfleisch).

Neben Allgemeinsymptomen (Fieber, Unwohlsein, Muskelschmerz) kann das klinische Bild vielfältig sein. Die Therapie beim Menschen erfolgt mit Antibiotika. Länger erkrankte Wildtiere sind matt, teilnahmslos, verlieren Scheu und Schnelligkeit. Das Fachamt empfiehlt Jägern dringend, auf die Hygienemaßnahmen beim Ausweiden zu achten (Handschuhe, Mundschutz). Es sollte nur gut durcherhitztes Fleisch erlegter Hasen verzehrt werden.

 

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