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Museumstag: „Eine Leistungsschau mit hoher Vielfalt“

Von: Fred Schröder
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Vertreter der Museen und der Schirmherr präsentierten zum „Internationalen Museumstag“ ein äußerst umfangreiches Angebot. Foto: Fred Schröder

Kreis Düren. Sehr viel Kunst, Aktionen und Kaffee und Kuchen bis zum Abwinken: Zum internationalen Museumstag 2014 am 18. Mai unter dem Titel „Sammeln verbindet – Museum collections make connections“ sind die Museen in den Kommunen und im Kreis sowie die Internationale Kunstakademie auf Burg Hengebach in Heimbach bestens gerüstet.

Eine „Leistungsschau mit hoher Vielfalt“ nennt Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn das Angebot, das allerorten auf die Besucher wartet. Und damit möglichst viele Interessierte in die Museen strömen, helfen Sponsoren mit. Die Dürener Kreisbahn, die Rurtalbahn und der RVE transportieren im Kreisgebiet die Museumsbesucher kostenlos. Unter der Voraussetzung, dass der Freifahrt-Coupon aus der Zeitung vorgelegt und vom besuchten Museum abgestempelt wird.

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren zeigen unter anderem bildnerische Arbeiten von Patienten der früheren Heil- und Pflegeanstalt sowie bedeutende Werke der Moderne aus eigener Sammlung, Tanzperformance und speziell Arbeiten von Klaus Dauven und Ernst Ohst.

Das Töpfereimuseum Langerwehe bietet um 12 und 16 Uhr auch Führungen durch die Sonderausstellung „Angelika Jansen vs. Anton van Eyk“ an. Das Wasser-Info-Zentrum Heimbach widmet sich ausführlich dem Biber. Ab 14.30 Uhr steht der Nager im Mittelpunkt; bei Spielen und Basteln sowie in einem Kurzfilm.

Das Thema Pilgern wird im Burgenmuseum Nideggen in den Fokus gerückt. Pilgerhut und –tasche können selbst genäht werden, es gibt Pilgerspeisen und Pilgerzeichen und Musik und Tanz zum Thema runden das Programm ab.

Im Glasmalereimuseum Linnich steht die Ausstellung „Kristalline Welten – Die Glasgemälde Heinrich Campendoncks“ im Mittelpunkt. Glasmaler Michael Scheu demonstriert um 14 Uhr die Bleiverglasung.

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen lädt für 12 Uhr zum Dorfrundgang zu jüdischen Orten in einem christlich geprägten Dorf ein. Im Workshop kann man ab 13 Uhr lernen, wie der eigene Namen auf Hebräisch geschrieben wird. Entsprechend bedruckende T-Shirts kann man mitnehmen.

Die Internationale Kunstakademie Heimbach stellt über 150 Werke des New Yorker Pop-Art-Künstlers Charles Fazzino in das Zentrum ihres Angebots. Es werden Führungen angeboten.

Aktuell ist die Ausstellung „Heimatfront Düren und der Erste Weltkrieg“ im Stadtmuseum Düren zu sehen. Führungen finden um 13 und 15 Uhr statt. „Schlicht und bescheiden“ wollen die Mitglieder des Bergmännischen Traditionsvereins Aldenhoven ihr kleines Museum vorstellen .Das Museum Zitadelle Jülich empfiehlt einen Blick zu werfen auf die kürzlich freigelegten Bodendenkmäler in der Zitadelle. Um 17 Uhr wird die Ausstellung „La Strada – Maler unterwegs“ eröffnet.

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