Moto-Cross: Auf Meisterschaftskurs im Schatten der Sophienhöhe

Von: Kr.
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Besonders spektakulär sind die Rennen der Gespanne. Mit dem 3. Lauf zur Europameisterschaft der IMBA Seitenwagenklasse gibt es einen besonderen Leckerbissen für die Motocross Freunde. Foto: Król

Arnoldsweiler/Alt Lich-Steinstraß. Am Wochenende 3. und 4. August dröhnen wieder die Motoren am Fuße der Sophienhöhe. Der MSC Arnoldsweiler richtet nicht nur das Rennen der Deutschen Amateur Moto Cross Meisterschaft aus, sondern auch den 3. Lauf zur Europameisterschaft der IMBA Seitenwagenklasse. Mehr als 300 Fahrer aus dem Bundesgebiet sowie dem benachbarten Ausland drehen auf.

Das Geschehen auf der Rennstrecke am Tagebau Elsdorf an der B 55-Abfahrt Titz-Rödingen steht wieder im Mittelpunkt der Moto-Cross-Fans aus der Region. Höhepunkt beim zweitägigen Renngeschehen sind die spektakulären Seitenwagenrennen. Rund 60 Teams aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England, Schweiz und Deutschland treffen am Tagebau zum direkten Vergleich aufeinander, um zu klären, welche Nation an diesem Tag die besseren Teams in Rennen schickt.

„Wir freuen uns und sind auch ein bisschen stolz, das wir in diesem Jahr unter anderem den Europameisterschaftslauf der IMBA Seitenwagenklasse ausrichten dürfen. Nicht zuletzt mit der Unterstützung von RWE-Power, BOWA, der Gemeinde Niederzier, der Freiwilligen Feuerwehr Huchem-Stammeln, dem Malteser Hilfsdienst und den zahlreichen freiwilligen Helfern ist es möglich diese tolle Sportveranstaltung zu realisieren“, dankte Alt-Crosser Helmut Memmersheim, der seit fast drei Jahrzehnten Club-Vorsitzender des MSC Arnoldsweiler ist. Aktionsreich und spannungsgeladen werden die Rennen um die Platzierungen bei den Deutschen Amateur Meisterschaften sein.

Den wilden Ritt über die anspruchsvolle Strecke mit ihren zahlreichen Sprunghügeln wagen bereits die jüngsten Piloten im Alter von fünf Jahren mit ihren kleinen 50 ccm-Flitzern bis hin zu den Veteranen bis 60 Jahren. In den verschiedenen Soloklassen sind wieder tolle Zweikämpfe und Positionswechsel angesagt. Ob in den Aufsteiger und Jugendklassen oder die höchste Soloklasse DAM International MX2, Motocross pur wird geboten. Viele Lokalmatadore gehen an den Start und messen sich mit nationalen und internationalen Größen.

Die 1400 Meter lange Rennstrecke mit dem tiefen Sand- und Kiesbodengemisch stellt wieder hohe Ansprüche an die Fahrer und ihre Maschinen. Die Rennen beginnen am Samstag ab 12.50 Uhr und am Sonntag um 11.30 Uhr und enden jeweils um gegen 18 Uhr mit der Siegerehrung. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt. Hinzu kommt das gemütliche Beisammensein, mit Musik, im Festzelt an den beiden Abenden.

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