Kreis Düren - Migranten klären Migranten über das Gesundheitswesen auf

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Migranten klären Migranten über das Gesundheitswesen auf

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Kreis Düren. Wie kann ich mein Kind gesund ernähren? Wann muss ich mit der Krebsvorsorge beginnen? Wie bekomme ich Hilfe, wenn meine Eltern pflegebedürftig werden? Diese und andere Fragen bewegen nicht nur Migranten.

Für sie ist es aber oft noch schwerer als für einheimische Deutsche, das komplexe Gesundheitswesen zu verstehen. Speziell geschulte „Gesundheitsmediatoren” mit eigener Migrationsgeschichte sollen Abhilfe schaffen und in zweisprachigen Seminaren Einwanderer über das deutsche Gesundheitssystem und ihre eigenen Rechte und Pflichten aufklären.

Eine kostenlose Schulung zu den Themen Schwangerschaft, Kindergesundheit, Unfallprävention, Krebsvorsorge und seelische Gesundheit soll die Mediatoren in die Lage versetzen, eigene Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen für Einwanderer zu veranstalten. Dafür wird ein Honorar gezahlt.

Für die Schulung sucht der Kreis Düren aufgeschlossene Migranten. Sie sollten Interesse am Thema Gesundheit, gute Kontakte und guten Zugang zu ihren Landsleuten haben.

Die Schulung beginnt mit einer Fachtagung am 2. November um 18 Uhr im Kreishaus Düren. Im wöchentlichen Rhythmus finden von Mitte Dezember bis Ende Februar acht Abendveranstaltungen statt. Dazu kommen drei ganztägige Samstagsveranstaltungen. Die Schulungsorte liegen im Kreisgebiet.

Die Ausbildung zu Gesundheitsmediatoren ist Teil des „MiMi-Gesundheitsprojektes - mit Migranten für Migranten”. Ziel des MiMi-Projektes ist die nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

Die Mittel wurden vom Bundes- und Landesverband der BKK und der Janssen-Cilag GmbH sowie dem Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales des Landes NRW zur Verfügung gestellt und von dort mittels eines Bewerbungsverfahrens an Kommunen vergeben. Zur Zeit sind 15 Kommunen in NRW an dem Projekt beteiligt.

Bewerbungen schriftlich oder telefonisch an: Nicole Savelsberg, Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz, n.savelsberg@kreis-dueren.de , 02421/222224 oder Sybille Haußmann, Migrationsbeauftragte der Kreisverwaltung, s.haussmann@kreis-dueren.de , 02421/222075.
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