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„low-tec” ist jetzt zertifiziert

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Auch die Ausbildung in Metallberufen gehört zum breitgefächerten Angebotsspektrum der gemeinnützigen low-tec GmbH. Foto: Abels

Kreis Düren. Im Rahmen der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - Weiterbildung (AZWV) wurde die 1996 von der evangelischen Gemeinde zu Düren gegründete gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft „low-tec” im Januar offiziell durch die „Certqua” zertifiziert und als Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung im Bereich der Arbeitsagenturbezirke Düren und Aachen zugelassen.

Geschäftsführer Josef Macherey freut sich über das Zertifikat, dokumentierte es doch die Qualität der Aus- und Weiterbildung an den Standorten Düren, Aachen und Eschweiler und stellt sicher, dass auch in Zukunft Arbeitssuchende ihre Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit bei „low-tec” einlösen können.

Jährlich nutzen durchschnittlich 660 Arbeitslose die verschiedenen Qualifizierungsprogramme bei „low-tec”. „Unser Ziel ist es, die Arbeitssuchenden dauerhaft aus den sozialen Sicherungssystem heraus zu bekommen”, betont Anne Wimmers, „wir wollen sie in die Lage versetzen, ohne staatliche Unterstützung leben zu können”. Und das gelingt durchschnittlich in rund 40 Prozent der Fälle, erklärt Josef Macherey, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Erfolgsaussichten stark von den Vorkenntnissen der Teilnehmer abhängen, die bislang von der Agentur für Arbeit zugewiesen weurden.

Besonders großen Erfolg hatte „low-tec” zuletzt mit einer Qualifizierungsmaßnahme für Schweißer, die in Kooperation mit der Handwerkskammer Aachen angeboten wurde. Erfolgreich waren in der Vergangenheit aber auch immer wieder die Angebote in den Bereichen Pflege und Gastronomie mit Vermittlungsquoten von bis zu 90 Prozent. Darauf sind die low-tec-Verantwortlichen ebenso stolz wie auf ihre Bemühungen, schwer vermittelbaren Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen. Allein im jüngsten Prüfungszeitraum legten mehr als 20 Azubis ihre Gesellenprüfung erfolgreich ab, erklärt Anne Wimmers.

Die Arbeit mit Migranten, beispielsweise in den Bereichen Existenzsicherung, Existenzgründung und Beratung oder die Schaffung von Arbeitsplätzen in Eigenbetrieben (u.a. paper-tec, low-tec-bau oder engi-next) runden das Angebot ab.
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