Landwirte der Leader-Region mit neuem Slogan und eigenen Broschüren

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„Eifel finde ich gut“: Landrat Wolfgang Spelthahn, Vertreter der Landwirtschaft und des Naturparks Nordeifel stellten die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung von 1350 Eifel-Landwirten vor.

Kreis Düren/Städteregion. „Aktiv, vielfältig, naturverbunden“ – so sehen sich die Landwirte der Leader-Region Eifel laut ihrem neuen Slogan. 1350 Landwirte aus den Kreisen Düren, Euskirchen und der Städteregion Aachen waren zu ihrer heutigen Situation und ihren Zukunftsplänen befragt worden.

Dadurch gewann die Landwirtschaftskammer NRW ein scharfes Bild des Berufsstandes in der Region. Jetzt liegen die Ergebnisse des Projekts „Zukunft der Landwirtschaft“ in Form zweier Broschüren vor, die Landrat Wolfgang Spelthahn, Vertreter der Landwirtschaft und des Naturparks Nordeifel präsentierten.

Das Heft „Eifel finde ich gut“ porträtiert Landwirte, die ihren eigenen Weg gefunden haben. Gottfried Busch aus Stockheim zum Beispiel hält 35 zottelige Schottische Hochlandrinder, die auf der Drover Heide weiden und so den Heidecharakter des Naturschutzgebietes bewahren. Karl-Heinz Steffens, Stefan Schümmer und Christof Kienert aus Raffelsbrand setzen hoch oben im Hürtgenwald auf Windenergie. In Vossenack, dem Nachbardorf, haben Christiane und Christof Lutterbach und Michael Rambadt sich auf die Herstellung von Holunderlikör spezialisiert, den sie unter dem Label „Regionalmarke Eifel“ anbieten.

Im zweiten Heft geben Tabellen und Schaubilder die erhobenen Daten, Fakten und Einschätzungen wieder. „Wir können uns keine Eifel ohne Landwirtschaft vorstellen. Sie ist eine Schlüsselbranche in unserem ländlich geprägten Kreis Düren, liefert hochwertige Nahrungsmittel und erhält die Kulturlandschaft. Dennoch müssen wir alles daran setzen, dass sich auch künftig Nachwuchskräfte für die anspruchsvolle Arbeit in der Landwirtschaft begeistern“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Mit der Erhebung sei die Grundlage für die weitere Arbeit an der Zukunftssicherung der Landwirtschaft in der Eifel gelegt worden.

Alexander Sobotta, Regionalmanager der Leader-Region, bereitet eine neue Bewerbung vor. Auch von 2014 bis 2020 sollen EU-Gelder fließen. „Dank der Anerkennung der Eifel als Leader-Region konnte in der aktuellen Förderphase eine Vielzahl guter Projekte im Gesamtumfang von über zehn Millionen Euro realisiert werden“, berichtete Günter Schumacher, Vorsitzender des Naturparks Eifel, bei dem das Projekt angedockt ist.

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