Kreis Düren - Landesolympiade: 20. Auflage wird zum Volltreffer

Landesolympiade: 20. Auflage wird zum Volltreffer

Von: ahw
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Haben ein Faible für die Mathematik: Meike Neuwohner (v.l.), Dr. Roswitha Steffen und Clemens Schädel vor dem Panorama des Jülicher Schwanenteichs. Foto: Wolters

Kreis Düren. Die 20. Landesolympiade Mathematik in Bielefeld war für den Kreis Düren das bisher erfolgreichste Jahr: Mit Clemens Schädel (Klasse 5) und Meike Neuwohner (Q1) vom Gymnasium Haus Overbach stellte die Schule aus dem Kreis zwei von insgesamt zwölf Schülern, denen ein 1. Preis zuerkannt wurde.

Sascha Nievelstein (Klasse 7) vom Gymnasium Haus Overbach heimste eine Anerkennung ein.

Die kreisdürener Mathe-Gruppe, zu der noch Nico Werres (Klasse 6, Stiftisches Gymnasium) und Sarah Schreiber (Klasse 8, Gymnasium Zitadelle) gehörten, hatte sich im September in den jeweiligen Schulen für den Kreisentscheid qualifiziert, der im November folgte. Betreut wird die Gruppe von Dr. Roswitha Steffen, die am Gymnasium Haus Overbach Mathematik und Physik unterrichtet. Sie hatte für die Teilnehmer an der Landesolympiade auch Mappen mit alten Aufgaben zusammengestellt, um ihnen Übungsaufgaben für den Wettbewerb an die Hand zu geben.

Mathe auf der Olympiade „ist ganz anders als in der Schule“, weiß Meike Neuwohner, die sich mit dem ersten Preis gleichzeitig für die vierte Runde auf Bundesebene qualifiziert hat, die vom 13. bis 16. Juni in Greifswald ausgetragen wird. Für die Oberstufen-Schülerin ist der Mathe-Lorbeer beinahe schon Routine.

Die junge Frau beteiligt sich schon seit der fünften Klasse an diesen Olympiaden, hat in jedem Jahr etwas mitgebracht und will später auch einmal Mathematik studieren. Sie findet es gut, dass in diesem Fach Dinge bewiesen werden können, während in anderen Bereichen oft nur Versuche oder Mutmaßungen möglich sind. „Es macht Spaß, wenn eine Aufgabe gelöst ist“, findet sie auch im Abschluss eines Problemlösungsprozesses Befriedigung.

Auf zur Sommerakademie

Clemens Schädel hat zwar in der Grundschule schon die Känguru-Wettbewerbe der dritten und vierten Klasse im Rechnen gewonnen, doch die Mathe-Olympiade war für ihn Neuland. Lern- und Matheprogramme für den PC sind seine Leidenschaft und „er zählt alles“, verrät die Mutter des Zehnjährigen, sogar die Kügelchen beim Joghurt mit der Ecke. Spaß am Kopfrechnen und Knobeln bringt auch er offensichtlich mit.

Alle Preisträger der 20. Landesolympiade, an der sich 350 Schülerinnen und Schüler beteiligt haben, werden zur einwöchigen Sommerakademie in Kranenburg bei Kleve eingeladen. „Mit Mathe und Vergnügen“, umschreibt Roswitha Steffen das Programm. Zudem besteht Gelegenheit, andere Mathe-Asse kennenzulernen, die Meike Neuwohner schon auf vielen Wettbewerben wiedergesehen hat. Auf den Bundeswettbewerb wird sie sich bei zwei Vorbereitswochenenden Anfang April und Anfang Mai einstimmen.

In Greifswald wird auch Roswitha Steffen mit von der Partie sein, um dort die Klausuren zu korrigieren, mit denen die Teilnehmer der Bundesolympiade Mathematik konfrontiert werden.

Die Matheolympiade ist aus der Suche nach Begabten in der DDR entstanden und soll Motivation schaffen, sich mit Mathematik zu beschäftigen. Die Aufgabenvorschläge werden entwickelt vom Verein Mathematik-Olympiaden in Rostock und dann von den NRW-Koordinatoren ausgewählt und angepasst.

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