Kriminalitätsopfer: Weißer Ring berät im Jülicher Land

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Paskal Laskaris, Leiter der Außenstelle Düren-Jülich des „Weißen Rings“, berät ab Februar Kriminalitätsopfer im Jülicher Stadtteilzentrum.

Kreis Düren/Jülich. Ab Februar bietet der Opferschutzverein „Weißer Ring“ im Stadtteilzentrum Nordviertel, Nordstraße 39, eine Beratung im Nordkreis für Opfer von Straftaten an.

Paskal Laskaris, Leiter der Außenstelle Düren-Jülich des „Weißen Ring e.V.“ steht immer am ersten Dienstag im Monat, erstmalig am 7. Februar, von 13 bis 14 Uhr für die Beratung von Kriminalitätsopfern zur Verfügung. „Wir arbeiten ehrenamtlich und unterstützen Opfer von Straftaten individuell“, erklärt Paskal Laskaris, „je nachdem, wie es die Situation erfordert. Denn die Palette der Straftaten ist breit – vom Handtaschenraub über Körperverletzung bis hin zu Missbrauch. Um als Opfer einer Straftat unsere Unterstützung in Anspruch nehmen zu können, muss man nicht Mitglied sein in unserem Verein.“

Betroffenen könne auf vielfältige Weise geholfen werden. Zum Beispiel durch menschlichen Beistand und persönliche Betreuung nach der Straftat; durch Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht; durch Hilfestellungen im Umgang mit den Behörden; durch Vermittlung von Hilfen anderer Stellen; durch Hilfeschecks für frei wählbare kostenlose Erstberatungen (zum Beispiel Anwälte, Psychotraumatologen, Rechtsmediziner).

Möglich sei auch die Übernahme von Anwaltskosten, insbesondere zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren (Opferanwalt) und zur Durchsetzung von Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG).

Zur Palette der Hilfsmaßnahmen gehören auch Erholungsmaßnahmen für Opfer und ihre Familien in bestimmten Fällen oder finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen. Eine Terminvereinbarung mit dem „Weißen Ring“ kann telefonisch erfolgen unter Telefon 0151/55164790.

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