Kreis Düren - Kreisfischereiverein: Name „Äscheregion” gefährdet

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Kreisfischereiverein: Name „Äscheregion” gefährdet

Von: ja
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Halten dem Kreisfischerverein seit 40 Jahren die Treue (v.l.): Alfred Thoellden, Günter Macherey, Peter von Borzyskowski, Konrad Zimmermann und Gerd Dittrich wurden auf der Jahreshauptversammlung geehrt.

Kreis Düren. Langsam aber sicher erholt sich die vom Kreisfischereiverein Düren (KFV) betreute Rurstrecke vom Schlammeintrag im Jahr 2007. Dies machte der Vorsitzende Hermann Josef Koch auf der Hauptversammlung deutlich.

Dass sich der Fischbestand aber immer noch nicht regeneriert habe, liege auch an der zu hohen Kormoran-Population. „Gerade in diesem Winter habe er sich vermehrt auf der Rurstrecke ernährt, weil die umliegenden Seen längere Zeit zugefroren waren.” Das habe die leichte Hoffnung des KFV zunichte gemacht, der 2007 besonders hart betroffene Äschenbestand könne sich wieder ein wenig erholen.

Koch befürchtete, dass bei einseitigem Naturschutz in wenigen Jahren der Name „Äscheregion” für die Rur nicht mehr zutreffen wird. Für die Angler besteht weiter absolutes Entnahmeverbot für Äschen, um den wenigen noch vorhandenen Exemplaren die Chance zu geben, die Art vielleicht doch noch zu erhalten.

Mit Blick auf den Vorfall am Burgauer Weiher, bei dem ein Schwan sich in eine Angelschnur verhakt hatte, machte Koch noch einmal auf die Sensibilität des Gewässers aufmerksam. Man solle sich aber auch nicht von den uneinsichtigen „Naturliebhabern”, die immer noch Enten und Schwäne füttern, provozieren lassen, sondern ruhig auch einmal mit einer Anzeige beim Ordnungsamt drohen.

Bei der Mitgliederentwicklung verzeichnete der KFV Düren einen leichten Rückgang. 24 neue Mitglieder konnten das Ausscheiden von 34 nicht ganz kompensieren. Zurzeit zählt der Kreisfischereiverein 379 Mitglieder, darunter 31 Jugendliche. Unbesetzt blieb die Stelle des Geschäftsführers, die weiter von Gewässerwart Johann Josef Hermanns ausgefüllt wird. Heftig diskutiert wurde die Einführung eines Fangbuches, in der jedes Mitglied entnommene Fische direkt nach dem Fang eintragen soll.
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