Kreis erlebt einen der wärmsten Oktober

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So sah ein Oktobertag im Jahr 2014 an der Rur bei Abenden aus. Foto: Gudrun Klinkhammer

Kreis Düren. Mit einer Mitteltemperatur von 13,3 Grad im Raum Düren (Jülich 13 Grad) sowie 11,7 Grad in Vossenack war der Oktober gut 2,5 bis 3 Grad zu warm. Nur drei Oktobermonate erreichten eine noch höhere Mitteltemperatur: 1995, 2001 und 2006 mit 14,1 Grad zum Beispiel in Jülich.

Ein eindeutiger Trend in den vergangenen 20 Jahren zu immer wärmeren Oktoberwerten ist zu erkennen.

Der Oktober begann mit Hochdruckeinfluss und Altweibersommerwetter. An acht Tagen wurde im Flachland die 20-Grad-Grenze überschritten, wobei der wärmste Tag am 19. Oktober gemessen wurde: Niederzier/Hambach 25,6 Grad; Hoven 25,5 Grad; Vettweiß 24,8 Grad, Düren und Jülich 24,7 Grad, Flughafen Nörvenich 24,3 Grad, Drove 24,2 Grad, Linnich 23,8 Grad, Schmidt 21,8 Grad und Vossenack 21,6 Grad.

Luftfrost dagegen trat noch an keiner Station auf. Am Erdboden wurden gerade mal minus drei Grad aus dem Rurtal bei Düren gemeldet. Nur Ex-Hurrikan Gonzalo unterbrach am 21. Oktober die eingefahrene Wetterlage mit Sturm und Starkregen. Böen bis 70 Stundenkilometer wurden aus Hasenfeld und Düren gemeldet, in der Rureifel wurden Böen bis 80 km/h gemessen.

Auch die Sonnenscheinsummen lagen meist knapp über den Langzeitwerten (plus zehn Prozent): Düren 146 Stunden, Zülpich 139, Jülich 137, Schmidt 127, Nörvenich 118, Hasenfeld 107, Heimbach 102 und Vossenack 71 Stunden. Damit lag die Region Düren in unmittelbarer Nähe des Deutschlandrekordes von 150 Stunden in Garmisch-Partenkirchen.

Ab Samstag wird es kühler

Recht einheitlich waren die Monatssummen des Niederschlags. In allen Höhenlagen wurden 45 bis 75 Liter pro Quadratmeter gemessen. Im Raum Jülich gab es mit 80 Litern pro Quadratmeter die Höchstsumme.

Das frühlingshafte Wetter hält noch bis Samstag an, danach bleiben die Tageshöchstwerte bis zum 1. Advent voraussichtlich bei sechs bis acht Grad, und es gibt Nachtfröste von minus eins bis minus drei Grad. In der ersten Monatshälfte war der November schon wieder vier Grad zu warm.

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