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Keine Frühjahrsbelebung: Zahl der Arbeitslosen geht nur leicht zurück

Von: ja
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Kreis Düren. Während die Zahl der Arbeitslosen im April im Agenturbezirk Aachen-Düren um 1,3 Prozent oder 594 auf nunmehr 46.241 gestiegen ist, fiel die Entwicklung im Kreis Düren ein wenig günstiger aus. Hier sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Männer und Frauen sogar leicht, von 10.714 auf 10.646. Damit liegt sie aber immer noch deutlich über dem Vorjahreswert (10.042).

Während der Bereich der von der Job-com des Kreises Düren betreuten Grundsicherung („Hartz IV“) im April nahezu stagnierte – die Statistik weist nur einen kleinen Anstieg von 0,1 Prozent auf 7545 aus – geht der leichte Rückgang der Arbeitslosen im Kreisgebiet auf ein positives Vermittlungsergebnis bei der Arbeitsagentur zurück. Während sich kreisweit 1836 Männer und Frauen im April arbeitslos meldeten, konnte in 1916 Fällen eine neue Arbeitsstelle vermittelt werden.

„Die Frühjahrsbelebung hat noch nicht eingesetzt“, stellt Gabriele Hilger, die Leiterin der Arbeitsagentur Aachen-Düren fest. „Der bisherige Jahresverlauf bei den wichtigen Arbeitsmarktindikatoren zeigt, dass sich die leicht abgeschwächte konjunkturelle Entwicklung des ersten Quartals 2013 auf den Arbeitsmarkt auswirkt.“

Der Quartalsabschluss brachte einen starken Zugang aus beendeten Beschäftigungsverhältnissen, insbesondere aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und der Zeitarbeit. Die Tatsache, dass mehr Menschen als im Vormonat ihre Beschäftigung verloren haben, werde begleitet von einer sinkenden Zahl freier Arbeitsstellen. Seit Januar gingen im Kreis Düren nur noch 1409 neue Stellen ein, mehr als 360 weniger als noch vor zwölf Monaten.

Ein Blick auf die einzelnen Geschäftsstellenbereiche: In Düren sank die Zahl der Arbeitslosen um 80 auf 8139. Das entspricht einer Quote von 8,2 Prozent (März: 8,3/April 2012: 7,8). In Jülich waren zum Stichtag 2506 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind elf weniger als im Vormonat. Die Quote liegt unverändert bei 7,0 Prozent (Vorjahr: 6,9).

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