Kreis Düren - „Jugend debattiert”: Die Meinung will perfekt vertreten werden

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„Jugend debattiert”: Die Meinung will perfekt vertreten werden

Von: kin
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Die vier Finalisten: Lisa Fein
Die vier Finalisten: Lisa Feinen, Kim Statzner, Henrik Tollmann und Desiree Hensen (von links) freuen sich auf ihre Debatte zum Thema Altersvorsorge. Foto: Kinkel

Kreis Düren. Das Thema klingt nicht wirklich spannend. Lisa Feinen vom Stiftischen Gymnasium in Düren, Henrik Tillmann vom St.-Michael-Gymnasium Bad Münstereifel, Desiree Hensen vom Gymnasium der Stadt Kerpen und Kim Statzner vom „Stift” werden im Nelly-Pütz-Berufskolleg des Kreises Düren gleich die Frage diskutieren, ob bereits Jugendliche eine eigene Altersvorsorge haben. Und es geht um einiges.

Die Jugendlichen kämpfen um den Einzug in den Landeswettbewerb von „Jugend debattiert.”

Bundesweit haben sich über 800 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt, im Kreis Düren haben Schüler des Stiftischen Gymnasiums, der Europaschule Langerwehe und des Nelly-Pütz-Berufskollegs mitgemacht. Michael Reil, Lehrer am Nelly-Pütz-Berufskolleg erklärt: „Wir haben hier in Düren das Regionalfinale organisiert. Da waren insgesamt 32 Schüler aus elf Schulen mit dabei.”

Die Dürener und Langerweher Schüler waren in der Sekundarstufe I Jonathan Schmitz und in der Sekundarstufe II David Metternich, Sebastian Pelzer, René Förster, Christine Seer, Corinna Sklomeit, Lisa Feinen, Lukas Penner, Kim Statzner und Christoph Nießen. Michael Reil: „Die Schüler hatten insgesamt zehn Tage Zeit, sich auf den Wettbewerb vorzubereiten. So lange kannten sie auch schon das Thema, über das es zu diskutieren galt.”

Ging es also wie gesagt bei den älteren Wettbewerbsteilnehmern über die Altersvorsorge von Jugendlichen, debattierten die Jungen über den Sinn und Unsinn eines Führerscheins für soziale Netzwerke. Klar, dass es auch für die Form der Debatte feste Regeln gab. Die vier Finalisten - jeder kämpfte zwar für sich selbst, zwei waren jedoch für und zwei gegen eine Altersvorsorge - mussten zunächst eine zweiminütige Eröffnungsrede halten, anschließend gab es zwölf Minuten eine freie Aussprache und dann noch einmal eine Schlussrunde von einer Minute.

Michael Reil: „Ganz wichtig ist natürlich bei diesem Wettbewerb die Gesprächsfähigkeit der jungen Leute. Sie brauchen viel Sachkenntnis, die sie sich vorher aneignen mussten. Und Debattieren hat auch ganz viel mit Zuhören zu tun und damit, auf sein Gegenüber einzugehen.” Es sei immer wieder beeindruckend, so der Politiklehrer, welche spannenden Debatten zustande kommen. Und welche Fähigkeiten die Jugendlichen hätten.

Am besten hat diese Fähigkeiten beim Regionalwettbewerb in der Nelly-Pütz-Schule Lisa Feinen vom Stiftischen Gymnasium bewiesen. Das jedenfalls war die Überzeugung der Jury, die aus ehemaligen Wettbewerbsgewinnern und fortgebildeten Lehrern bestand. Lisa wird die Region nun im April beim Landeswettbewerb in Oberhausen vertreten. Das Landesfinale findet anschließend im Landtag in Düsseldorf statt.

Platz 2 des Wettbewerbs in der Sekundarstufe II ging an Henrik Tillmann aus Bad Münster Eifel, Kim Statzner (Stift) wurde Zweite, Desiree Hensen (Kerpen) Vierte. In der Sekundarstufe I gewann Kilian Günthner aus Bad Münstereifel den Regionalwettbewerb in Düren.
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