Hospizbewegung Düren-Jülich: 17 neue ehrenamtliche Mitarbeiter

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Die neuen ehrenamtlichen Hospi
Die neuen ehrenamtlichen Hospizbegleiter der Hospizbewegung mit den Koordinatorinnen Bettina Hagedorn und Anette Fischer, sowie dem 1. Vorsitzenden der Hospizbewegung Düren-Jülich, Dr. Martin Franke.

Kreis Düren. Beim Sommerfest der Hospizbewegung Düren-Jülich im Heimatmuseum in Merzenich konnte der Vorsitzende Dr. Martin Franke viele neue ehrenamtliche Mitarbeiter begrüßen, die im Verlauf des Jahres den Befähigungskurs für die Hospizarbeit erfolgreich absolviert haben.

Franke und die Koordinatorinnen in der Hospizbewegung, Anette Fischer und Bettina Hagedorn, hießen 17 neue Mitstreiter in den Reihen der Hospizbewegung Düren-Jülich willkommen.

Über 90 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen jetzt für die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen im Kreis Düren zur Verfügung. Im Befähigungskurs in Düren wurden von Bettina Hagedorn geschult: Natalie Colling, Ilse Haupt, Carola Hoff, Marlene Huppertz-Thüne, Doris Johnen, Bea Küpper, Harald Lorberg, Ellen Niederklapfer und Sonja Wtterwulghe. In Jülich schulten Anette Fischer und Angela Kersten-Stroh Johanna Buchholz, Marlene Hüttner, Gudula Kersten, Heike Nath, Ilka Niehaus, Rita Rohrer, Birgit Schmidt und Barbara Westphal.

Martin Franke bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und wünschte ihnen Kraft und Freude bei ihrer zukünftigen Arbeit als ehrenamtliche Hospizmitarbeiter. Als Dank und Anerkennung erhielten alle Absolventen das Zertifikat der Befähigung, ein Buch und die obligatorischen Visitenkarten.

Der Befähigungskurs umfasste circa 120 Stunden und konzentrierte sich auf die innere Auseinandersetzung, die mit der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen verbunden ist. Im Vordergrund stand die Bereitschaft, sich selbst auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer einzulassen und die eigenen Erfahrungen zu reflektieren.

Im Grundkurs wurde die eigene Wahrnehmungsfähigkeit gestärkt und ein angemessener Umgang damit erlernt und geübt. Themen waren unter anderem Krisenbewältigung, Begleitung von Sterbeprozessen, Nutzung von Kraftquellen, Spiritualität und Einblicke in die Palliativversorgung.

In einem Praktikum kam es zu ersten Erfahrungen in konkreten Situationen der Begleitung. Fallbezogene Praxisbegleitung und thematische Fortbildungen waren feste Bestandteile des Praktikums.

Im Vertiefungskurs fand die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung gegenüber Sterben und Tod statt. Das Trauerseminar bot die Möglichkeit, eigene Trauer zu reflektieren und den Blick für Sterbende und deren Angehörige in ihrem Trauerprozess zu sensibilisieren.

Zurzeit werden weitere Befähigungskurse in Düren und Jülich vorbereitet. Informationen zur Befähigung als ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter geben Bettina Hagedorn in Düren, Tel. 02421/393220, und Anette Fischer und Angela Kersten-Stroh in Jülich, Tel. 02461/ 9860073.
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