Jülich - Haus-Explosion: Riss in der Gasleitung gefunden

Haus-Explosion: Riss in der Gasleitung gefunden

Von: ma.ho.
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Am Tag nach der Gasexplosion wird das Ausmaß der Schäden des Hauses an der Siemensstraße in Jülich offenkundig. Foto: Horrig

Jülich. Bei der Gasexplosion des Wohnhauses an der Siemensstraße in Jülich am Sonntag befand sich zum Glück keine Person im Haus. Der Hund der Hausbewohner überlebte die Explosion mit Rissen am Maul, die vom Tierarzt genäht wurden. Ein Brandermittlungsteam der Polizei hat am Montag die Unglücksstelle untersucht.

Bereits kurze Zeit vor der Explosion war im Bereich des Unglückshauses Gasgeruch aufgefallen. Selbst Stunden nach der Explosion machte sich dieser Geruch aus der Kanalisation auf der Borsigstraße breit. Noch in der Nacht hatten Mitarbeiter der Stadtwerke die Suche nach einem möglichen Schaden an der Gasversorgung gemacht.

Eine Baufirma rückte mit einem Bagger an und legte die Mitteldruckgasversorgungsleitung auf der Borsigstraße an einem Teilstück, rund 20 m von dem betroffenen Wohnhaus entfernt, frei. Hier wurde man fündig. Die Leitung wies einen Riss auf, der sofort provisorisch abgedichtet wurde.

„Wir werden das komplette Teilstück auf fünf Meter sicherstellen und austauschen”, so Paul Gormans von den Stadtwerken. Ob der Schaden an der Leitung in direktem Zusammenhang mit der Explosion steht, überprüft die Polizei.

Eventuell strömte das so freigesetzte Gas, begünstigt durch den hart gefrorenen Boden, unter der Erdoberfläche in den Keller.

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