Titz - Frisierte Mofas voll im Trend, zu schnell fahren auch

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Frisierte Mofas voll im Trend, zu schnell fahren auch

Von: pol-dn
Letzte Aktualisierung:

Titz. Hauptunfallursachen im Straßenverkehr sind - immer noch - Trunkenheit am Steuer und zu hohe Geschwindigkeiten. Deshalbkontrolliert die Polizei immer wieder, wie auch am Samstag zwischen 8 und 16 Uhr in Titz.

Der Schwerpunkt wurde auf unfallträchtige Einmündungen der B55 und L366 im Raum Titz gelegt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug jeweils 70 km/h.

Trotz der vorangegangenen Mainacht verliefen alle durchgeführten Alkoteste negativ. Eine positive Bilanz!

Allerdings gab es 49 Geschwindigkeitsverstöße. Die höchste gemessene Geschwindigkeit von 132 km/h wurde bei einem 28-jährigen Jülicher festgestellt, der im Einmündungsbereich der B55 überholte.

Insgesamt wurden Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 20 km/h bei neun, mehr als 30 km/h bei zwölf und mehr als 40 km/h bei drei Autofahrern festgestellt.

Zwei sogenannte junge Fahrer (bis 25 Jahre alt) gehörten ebenfalls zu den Ertappten. Gegen diese Verkehrsteilnehmer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Zwei von ihnen müssen mit einem Fahrverbot von einem Monat und einer mit einem Fahrverbot von zwei Monaten rechnen. 25 Verkehrsteilnehmer konnten an Ort und Stelle ein Verwarnungsgeld entrichten.

Frisierte Mofas

Daneben wurden auch Zweiradfahrer kontrolliert. Dabei wurden zunächst an dem Mofa eines 15-Jährigen aus Linnich wesentliche Frisierungsmaßnahmen festgestellt, die zu einer erheblichen Leistungssteigerung führten. Dazu zählten das Entfernen eines Distanzringes und der Einbau eines Sportluftfilters. Durch das Frisieren wurde das Mofa führerscheinpflichtig. Da der junge Besitzer jedoch keinen Führerscheins hat, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Die von den Beamten informierte Mutter holte ihren Sohn an der Kontrollstelle ab und sorgte für den Abtransport des Mofas. Wegen des Führerscheinvergehens wurde gegen den Jugendlichen ein Strafverfahren eingeleitet.

Das Manipulieren ist jedoch nicht altersabhängig. Kurze Zeit später wurde ein Roller, der mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h zugelassen war, gemessen. Das Lasergerät zeigte eine Geschwindigkeit von 62 km/h an. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 34-jährige Kölner ebenfalls den Distanzring entfernt hatte, um eine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit zu erzielen. Aufgrund der Leistungssteigerung reichte der ausgehändigte Führerschein der Klasse 4 jedoch nicht mehr aus.

Gegen den Kölner wurde ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet und ein Mängelbericht ausgehändigt. Da er niemanden hatte, der ihn und sein Fahrzeug abholen konnte, musste er sein Fahrzeug schieben.
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