Jülicher Land - Fazit der Dürener Polizei fällt durchwachsen aus: Einsatzzahl ist gestiegen

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Fazit der Dürener Polizei fällt durchwachsen aus: Einsatzzahl ist gestiegen

Von: jan/pol
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Aus Sicht der Polizei ein Dauerthema: Der Alkoholkonsum und vor allem die Folgen daraus beschäftigen die Polizei an den jecken Tagen ganz besonders.. Foto: dpa

Jülicher Land. Das ist nicht die Karnevals-Bilanz, die die Polizei im Kreis Düren gerne gezogen hätte. „Die Kreispolizeibehörden um uns herum haben alle gemeldet, dass sie relativ ruhige Karnevalstage gehabt haben. Das können wir angesichts unserer Einsatzlage nicht behaupten“, erklärte eine Sprecherin der Dürener Kreispolizeibehörde auf Nachfrage.

Die endgültige Bilanz: 201 Einsätze waren zu bewältigen. Das sind 68 mehr als in 2017.

Ein Vorfall vom Weiberdonnerstag-Abend beschäftigt in Zukunft die Staatsanwaltschaft. Wie die Polizei auf Rückfrage erklärte, sei ein 26 Jahre alter Mann aus Jülich wegen mehrerer Straftaten in Gewahrsam genommen worden. Ihm wird gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Laut Zeugenaussagen soll der Jülicher am Donnerstagabend in einer Gastronomie an der Großen Rurstraße in einen Streit verwickelt gewesen sein. Der Streit soll sich aus der Gastronomie heraus in einen Flur hinein entwickelt haben. Eine 23 Jahre alte Frau aus Linnich hat nach Darstellung der Augenzeugen versucht, schlichtend einzugreifen.

Daraufhin soll der Jülicher sie niedergeschlagen haben und auch noch auf sie eingeschlagen und getreten haben, als sie auf dem Boden lag. Ein 54-Jähriger aus Linnich soll daraufhin eingegriffen haben, um die Frau zu schützen. Auch er erlitt daraufhin Verletzungen, die ihm der Jülicher zugefügt haben soll. Unter anderem soll der Angreifer hierbei eine Art Holzstock eingesetzt haben.

Gegen die alarmierten Polizisten leistete der Mann dann Widerstand, zudem fanden die Beamten bei ihm Betäubungsmittel in geringen Mengen. Schließlich gelang es der Polizei, den Mann abzuführen und in die Ausnüchterungszelle zu stecken. Die Frau und der Mann aus Linnich wurden in ein Krankenhaus gebracht, dass sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Die Polizei hat eine Strafanzeige gefertigt.

23 in Gewahrsam

Neben Körperverletzung waren im Kreisgebiet an Karneval auch Diebstahl und Sachbeschädigung die häufigsten Taten. Erfreulicherweise war kein einziger Angriff auf Rettungsdienste dabei und auch im Vergleich zum Vorjahr ist festzustellen, dass es mit drei Strafanzeigen nur halb so viele Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte gab. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt, während es in 2017 noch fünf waren, die unfreiwillig Blessuren davon trugen. Ein „vorläufiges Feierverbot“ musste ebenfalls ausgesprochen werden: 40 Menschen erhielten Platzverweise und 23 mussten in Gewahrsam genommen werden.

Das sind nur sieben weniger als in der Vorjahreszeitraum. Ernüchternd sind die Feststellungen im Bereich Verkehr: neun Blutproben, davon sieben wegen Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und zwei unter dem von Alkohol, sowie zwei einbehaltene Führerscheine liegen dem Verkehrskommissariat zur Bearbeitung vor. Bei zwei Verkehrsunfällen, die unter diesem Einfluss geschahen, wurden insgesamt vier Personen verletzt.

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