Ein neuer Besucherrekord in Koblenz

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In Koblenz wurden Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte) und die Ausflügler aus dem Kreis Düren von Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein empfangen.

Kreis Düren/Koblenz. Anna Kerp musste kurz überlegen. „Die größte Gruppe, die wir bisher zu Gast hatten, kam von der Nato, 900 Mann waren das. Mit zweimal über 1000 Besuchern stellt der Kreis Düren also einen neuen Rekord auf”, nickte die Koblenzer Stadtführerin und beruhigte gleich darauf: „Keine Bange, wir kriegen das schon hin.”

In der Tat waren die beiden Besuchergruppen, die am Freitag und Samstag im Koblenzer Hauptbahnhof aus dem Sonderzug der Rurtalbahn stiegen, nicht zu übersehen.

Wie ein Demonstrationszug, nur ohne Plakate und Trillerpfeifen, bewegten sich am Freitagvormittag, dem ersten der beiden Kreis-Düren-Tage, über 1000 Schüler in Richtung Innenstadt. Am Samstag machten sich dann über 1000 Singles, Familien und Gruppen auf den Weg, um die „einzige Stadt an Rhein und Mosel” zu erkunden.

Die Polizei war mit drei Fahrzeugen im Einsatz, um den Tagestouristen von der Rur auf drei Kreuzungen mit Blaulicht Dauergrün zu geben. 14 Wagons hatte Sponsor Rurtalbahn anlässlich der 6. Kreis Düren-Tage hinter ihre Lok gespannt. Weil dieser Sonderzug nicht ganz reichte, war die DKB erstmals mit zwei Bussen im Einsatz.

Die Samstag-Gruppe, die sich ihre kostenlosen Tickets via Hotline gesichert hatte, wurde am Rathaus von Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßt.

Die Erste Bürgerin stellte den Gästen die alte Römerstadt vor: Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, pulsiert das Leben längst wieder in der Bildungs- und Dienstleistungsstadt, die das nördliche Tor zum Weltkulturerbe Mittelrheintal ist.

„Hier wird zurzeit viel gebaggert und gebuddelt, denn 2011 findet die Bundesgartenschau in Koblenz statt”, berichtete die Bürgermeisterin stolz. Der Landrat dankte für die Gastfreundschaft und lud zum Gegenbesuch ein: „Wir würden uns sehr freuen, wenn ähnlich viele Menschen aus ihrer schönen Stadt den Kreis Düren erkunden.”

Angelika Cremer aus Birkesdorf war zum ersten Mal beim mittlerweile traditionellen Jahresausflug dabei. Mit ihrer Wandergruppe „Gut Schritt” war sie angereist. Franz Krutt hatte die Birkesdorfer nach Koblenz gelotst.

„Ich war schon in Bonn, Xanten und Oberhausen mit von der Partie”, berichtete er. „Es ist doch toll, wenn man so komfortabel zum Nulltarif anreist und eine neue Stadt in großer Gemeinschaft erkunden kann”, schwärmte er.
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