Düren/Kreuzau - Ein Dreiländereck ist so „crazy”

Ein Dreiländereck ist so „crazy”

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Kurz vor ihrer Rückkehr in die USA traf Staatssekretär Thomas Rachel Austauschschülerin Sarah Beth Arroyo, ihre Gastmutter Ulrike Busch und deren Tochter Elina, die im Sommer ein Jahr in die Staaten geht.

Düren/Kreuzau. Sarah Beth Arroyo muss lachen: Als sie vor gut einem Jahr erfuhr, dass sie über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des US Kongresses und des Deutschen Bundestags nach Düren kommen und die St.-Angela-Schule besuchen würde, jubelte nur ihr Vater.

An einer reinen Mädchenschule, dachte er wohl, wäre seine Tochter fernab des heimischen Los Angeles sicherlich am besten aufgehoben. Aber auch die junge Amerikanerin lernte die Schule schnell schätzen.

Anfangs, erzählt sie im Gespräch mit ihrem Paten, dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel (CDU, MdB), weil es ihr unter Mädchen weit weniger peinlich war, sich trotz zweijährigem Unterricht in der ungewohnten Sprache nicht immer richtig ausdrücken zu können.

Heute, kurz vor Ende ihres Austauschjahres, hat sie auch das breit gefächerte Angebot der Schule schätzen gelernt, vor allem die AGs am Nachmittag. Und sie lobt das abwechslungsreiche deutsche Schulsystem, auch wenn sie anfangs ein wenig schockiert war, statt sechs plötzlich zwölf Fächer zu haben.

Überhaupt ist die 17-Jährige, die bei einer Gastfamilie in Kreuzau wohnt, vom Leben ihrer Alterskameraden begeistert. „Deutsche Jugendliche haben viel mehr Freiheiten”, erzählt sie, „können abends länger in Discos oder Kinos gehen. In den USA ist damit um 22 Uhr Schluss.”

Dass sie zwischendurch auch Heimweh hatte, will Sarah Beth nicht verhehlen. „Aber das Jahr war echt super”, freut sie sich über die vielen neuen Freunde und die tollen Reisen, die sie machen durfte, beispielsweise zum Dreiländereck bei Vaals.

Die Möglichkeit, mit wenigen Schritten in drei Ländern zu stehen, ist für sie einfach nur „crazy”. Und sie hat noch mehr gesehen: Salzburg, Venedig, Köln, den Raum Leipzig. Erinnerungen an eine andere Kultur, die haften bleiben, auch wenn sie in gut drei Wochen die Heimreise antritt - ganz im Sinne des PPP.

Zuvor aber geht´s für sie noch nach Berlin. Und bei einer Stippvisite im Bundestag wird sie auch ihren Paten noch einmal wiedersehen.
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