Ein Appell zur Ausbildung trotz wirtschaftlicher Krise

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Kreis Düren. Der Agentur für Arbeit Düren wurden bis Mai 985 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind zwölf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Hier sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise spürbar. „Auch wenn gleichzeitig die Zahl der jungen Leute, die aktuell noch eine Ausbildungsstelle suchen, um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegt, so müssen die Aktivitäten zur Bereitstellung weiterer Lehrstellen unvermindert fortgesetzt werden”, forderte Hans-Harald Sowka, Geschäftsführer der VIV. In seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Düren appellierte Sowka, unterstützt von Paul Zimmermann (IG Metall), an die Betriebe, ihre Ausbildungsbemühungen fortzusetzen und die Ausbildungsstellen auch zu melden.

Der Rückgang junger Menschen, die im vergangenen Beratungsjahr nach einer Ausbildungsstelle gesucht haben, ist der Vorbote einer Entwicklung, die ab 2010 den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt treffen wird. Immer weniger Jugendliche werden auch im Kreis Düren die Schulen verlassen und einen Ausbildungsplatz suchen. Gleichzeitig werden immer mehr Firmen Probleme haben, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen.

„Schlechte Zeiten kommen auf die Unternehmen zu, die jetzt nicht die Fachkräfte ausbilden, die sie in Zukunft brauchen werden”, erklärte Hans-Harald Sowka. „Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwieriger werden, gilt es trotzdem jetzt in die Zukunft des Unternehmens zu investieren. Die Mitarbeiter von Morgen sind die Zukunft der Unternehmen.”

„Ausbildung ist eine herausragende Investition in die Zukunft, sowohl für die jungen Menschen wie auch für die Betriebe”, so Paul Zimmermann. „Die Anmeldung des Ausbildungsplatzes bei der Agentur für Arbeit bringt den Unternehmen nicht nur Bewerber ein, sondern schafft auch Transparenz am Ausbildungsmarkt.”
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