Nideggen - Die zehnte Glaskunstausstellung im Burgenmuseum

Weltmeisterschaft Weltmeister WM Pokal Russland Fifa DFB Nationalmannschaft

Die zehnte Glaskunstausstellung im Burgenmuseum

Letzte Aktualisierung:
8415270.jpg
Die zehnte Glaskunstausstellung wird am Sonntag im Burgenmuseum eröffnet. Landrat Wolfgang Spelthahn und die Museumsleiterinnen Luzia Schlösser (l.) und Dr. Myriam Wierschowski (hinten, 2.v.l.) präsentieren einen Entwurf des Glaskünstlers Helmut Kaldenhoff.

Nideggen. Glaskunst hat im Burgenmuseum Nideggen Tradition. Unter dem Titel „Einflussreiche Lehrer – starke Schüler“ wird am Sonntag, 31. August, um 12 Uhr die zehnte Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Glasmalereimuseum Linnich eröffnet, zu der Landrat Wolfgang Spelthahn sowie die Museumsleiterinnen Luzia Schlösser (Nideggen) und Dr. Myriam Wierschowski (Linnich) einladen.

Als Professor an der Kölner Werkschule beeinflusste Johan Thorn Prikker eine Vielzahl von Schülern und Weggefährten. Diese Künstlergeneration, zu der unter anderem Helmut Kaldenhoff und Ernst Küppers gehören, wird in der Ausstellung vorgestellt.

Acht Werke und zwei Entwürfe

Gezeigt werden acht ausgewählte Werke und zwei Entwürfe aus den 1960er/70er Jahren. Der niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1886-1932) reformierte die Glasmalerei zu Anfang des 20. Jahrhunderts durch sein Wirken und Lehren im Rheinland. Stark strukturiertes farbiges Echtantikglas und die harte Linie der Bleirute kamen dem expressionistischen Formwillen und den konstruktivistischen Tendenzen sehr entgegen.

Keltische Musik

In der nächsten Künstlergeneration griff Wilhelm Teuwen (1908-1967) den stilistischen Ansatz Thorn Prikkers auf und entwickelte ihn weiter. Die Einordnung der Ausstellungsstücke in ihre Entstehungszeit und ihre Bedeutung für die weitere Entwicklung der Glaskunst übernimmt die Düsseldorfer Kunsthistorikerin Christina Haße während der Ausstellungeröffnung in ihrem Fachvortrag.

Die Gruppe „Currach“ umrahmt die Vernissage mit Musik aus keltischen Ländern.

Die Ausstellung ist bis Ende April 2015 während der Öffnungszeiten des Burgenmuseums (dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr) zu sehen. Weitere Informationen bekommen Interessierte im Burgenmuseum unter Telefon 02427/ 6340.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert