Die Magie des Buches lebt

Von: ch
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Haben sich mit sicherem Gespür für Textgestaltung und -verständnis für den Vorlese-Wettbewerb auf Bezirksebene qualifiziert: Mia Möbes aus Langerwehe (im Vordergrund) und Denise Reininger aus Inden erhielten von Kreiskulturamtsleiterin Maria Kaptain und Organisator Klaus Goslich Urkunden und Buchgeschenke.

Kreis Düren. Für Leseratten, solche, die es werden wollen und die, die es immer noch sind, gab es in diesem Moment eigentlich nur ein Ziel: die Stadtbücherei in Düren. Dort nämlich stellten sich 21 Mädchen und Jungen den Juroren beim Kreisfinale des Vorlese-Wettbewerb.

Der wird alljährlich bundesweit von den Bibliotheken in Zusammenarbeit mit den Schulen und dem Börsenverein des deutschen Buchhandels ausgeschrieben. Und so ganz nebenbei verschaffte die mehr als dreistündige Veranstaltung den Zuhörern einen guten Eindruck davon, was junge Leute von heute eigentlich gerne lesen.

Denn die Magie des Buches ist ganz und gar nicht tot: Das Lesemarathon in Düren verschaffte auch und gerade Zaungästen einen guten Eindruck davon, wie sehr das gedruckte Wort bis heute seinen Zauber zu entfalten mag - aller elektronischer Konkurrenz zum Trotz. Dabei lagen Klassiker mit spannender Note deutlich vorne: Michael Endes „Wunschpunsch” beispielsweise, John Ronald Reuel Tolkiens „Herr der Ringe” und Otfried Preußlers „Krabat”. Aktuelle Bestseller gab es ebenfalls nicht zu knapp, so etwa Cornelia Funkes „Tintenherz” oder „Harry Potter und der Feuerkelch” von Joanne Rowling.

Lampenfieber - das hatten fast alle, die sich für den großen Auftritt in der Kreisstadt qualifiziert hatten. Für eine wohltuende Atmosphäre sorgte indes Sabine Wagner vom Dürener Jugendamt, die das Kulturereignis zusammen mit ihren Kolleginnen Rita Plum und Karin Deutsch von der Kinder- und Jugendbücherei begleitete. Ebenfalls wieder mit dabei war Klaus Goslich, der den Lesewettbewerb seit rund 30 Jahren organisiert und als Sprecher der Jury mehr als einmal erfolgreich bemüht war, den Kandidaten die Angst vor ihrem öffentlichen Auftritt zu nehmen. Aber in einem Punkt blieb der Pädagoge eisern: Mehr als drei Minuten für den selbst gewählten Text und zwei für den von den von ihm sowie seinen sechs Mitstreitern ausgesuchten „Überraschungstext” - mehr war nicht drin, für keinen.

Viel Mühe machte sich die Juroren schließlich mit der Entscheidung. Aber dann war die Sache doch klar: Denise Reininger (Hauptschule Inden) und Mia Möbes (Gesamtschule Langerwehe) dürfen beim Wettbewerb aus Bezirksebene in Köln antreten.
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