Kreis Düren/Nideggen - Das „Ökumenische Netzwerk Eifel” feiert Geburtstag

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Das „Ökumenische Netzwerk Eifel” feiert Geburtstag

Von: ch
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Kreis Düren/Nideggen. Über den Kermeter hinweg laufen hier die Fäden zusammen: Das „Ökumenische Netzwerk Eifel” verbindet Katholiken aus Nideggen und Heimbach mit evangelischen Christen aus dem Schleidener Tal.

Vor allem aber haben die Mitglieder des Netzwerks aus beiden großen Kirchen viele Projekte mit angeschoben oder solo umgesetzt, so zum Beispiel die Umwandlung der entweihten Pfarrkirche St. Rochus in ein Mahnmal für das bei der Schaffung des Truppenübungsplatzes Vogelsang untergegangene Dorf Wollseifen.

Das und noch mehr stand im Mittelpunkt der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Netzwerkes im Restaurant des Gastronomischen Ausbildungszentrums, dem früheren „Haus der Familie” neben der neuen Nideggener Jugendherberge.

Hauptredner war der Leiter der Hauptabteilung Pastoral, Pfarrer Rolf-Peter Cremer. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Sprechern des Netzwerks, Pastoralreferent Werner Conen und Pfarrer Christian Ude, und Geschäftsführer Dr. Norbert Wichard aus der Abteilung Grundfragen und -ausgaben der Pastoral des Bischöflichen Generalvikariats Aachen.

Der Hauptredner hat zum Raum, in dem das Netzwerk arbeitet, einen sehr persönlichen Bezug: Er stammt aus dem heute zu Kall zählenden Ort Sistig. Nicht zuletzt deshalb schöpfte der Gast aus seiner Vertrautheit mit der Region, als er die Entwicklung der Initiative beleuchtete und dabei nicht zuletzt die kritische Weggenossenschaft der Netzwerker bei der Umwandlung der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang und die jährlichen Sternwallfahrten erwähnte.

Dieser Prozess habe, wie Cremer ausführte, das ökumenische Miteinander im und um den Nationalpark herum wesentlich gefördert: „Die Kirchen kamen sich vor diesem Hintergrund näher”, resümierte der Geistliche.

Wesentlich an der Arbeit der Konfessionsgrenzen übergreifenden Gruppe ist für Rolf-Peter Cremer: „Hier werden viele Initiativen unter einem Dach gebündelt.” Unter anderem nannte Cremer dabei den Arbeitskreis, der den Verlauf alter Pilgerwege kartiert - ein Projekt, aus dem nicht zuletzt die Sternwallfahrten entsprungen sind. Das Kompliment des Hauptabteilungsleiters an seine Zuhörer: „Jeder von Ihnen hat etwas Wichtiges geleistet.”

Andrea Kett, Barbara Baumann und Christel Pott, die als ehemalige Netzwerk-Geschäftsführerinnen zum Fest gekommen waren, hörten es nur zu gern. Liebevoll von den Mitarbeitern des Ausbildungszentrums umsorgt, pflegten die Teilnehmer anschließend den geselligen Austausch.
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