Kreis Düren - BUND ruft alle Bürger zur Mitarbeit auf

BUND ruft alle Bürger zur Mitarbeit auf

Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Die BUND-Kreisgruppe Düren bietet in den kommenden Monaten ein vielfältiges Programm mit mehr als 40 Veranstaltungen, Exkursionen, Wanderungen, Besichtigungen, Vorträgen, Kursen und Mitmach-Aktionen in Kooperation mit dem Verein „Langerweher Umwelt- und Naturschutz-Aktion” (Luna) und der Erwachsenenbildung der Evangelischen Gemeinde zu Düren an.

Im Zentrum steht die Ausstellung „Ich packe meinen Koffer - Kurswechsel für ein Zukunftsfähiges Deutschland”, die noch bis zum 15. März im Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren, Wilhelm-Wester-Weg 1, gezeigt wird.

Die Ausstellung bietet den Rahmen zu einer Reihe von Vorträgen und Diskussionen wie „Zukunft statt Zocken”, „Zukunftsfähige Landwirtschaft”, „Strom von der Sonne” und zum „Klimaschutzkonzept des Kreises Düren”. Das ganze Programm gibt es auf der Homepage des BUND unter www.bund-dueren.de. In der gedruckten Fassung liegt es im Kreishaus und unter anderem in den Auslagen der Rathäuser, Kirchen, Schulen und Kitas aus.

Der BUND möchte Interessenten darüber hinaus im Laufe des Jahres bei vier Energie-Stammtischen über die Möglichkeiten der privaten Energiewende informieren. Die Mitglieder bieten fünf Naturführungen, fünf Obstbaumschnittkurse, neun Saftpresstermine, die Besichtigung einer Biogasanlage und eines Windrads, acht Vorträge und Diskussionen und Aktionen für Kinder an.

„Die Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Düren wird uns im Jahr 2012 neue Möglichkeiten der Einflussnahme und Mitgestaltung im Kreis und in allen Kommunen ermöglichen”, sagt Walter Jordans, Vorsitzender der Kreisgruppe Düren.

Zum Mitwirken am Klimaschutzkonzept seien nicht nur Politiker und Investoren aufgerufen, sondern auch Vertreter von Gewerbe, Industrie, Ver- und Entsorger, Vertreter aus den Bereichen Verkehr und Wohnraumbewirtschaftung, Land- und Forstwirtschaft, Schulen und Verwaltungen, Verbänden und alle interessierten Bürger.

„Diese Chancen gilt es zu nutzen”, ruft Jordans zu einer regen Beteiligung auf. Neben Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Energiesparens gehe es um Art und Struktur der zukünftigen Energieversorgung im Kreis Düren. „Die zentrale braunkohlebasierte Energieversorgung geht zu Ende. Die Notwendigkeit und Machbarkeit des Umstiegs auf erneuerbare Energien sind nun fast Allgemeingut.

Die dadurch eröffneten Möglichkeiten und Chancen einer Wertschöpfung durch die regenerativen Energien in der Region werden nun auch von ehemaligen Kritikern und Skeptikern gesehen. Die diesbezüglichen Aussagen einiger Bürgermeister zum Jahreswechsel und die neuen Energiebeschlüsse der Kreis-CDU und auch die Gründung der Rur-Energie und der Green-Energie in der Region Aachen sind ein Beleg dafür”, bilanziert der Vorsitzende.

Am Donnerstag, 15. März, soll ab 20 Uhr im Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren am Wilhelm-Wester-Weg 1 das Klimaschutzkonzept des Kreises Düren in breiter Runde diskutiert und erörtert werden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert