Kreis Düren - BUND richtet harsche Kritik an den Landschaftsbeirat

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BUND richtet harsche Kritik an den Landschaftsbeirat

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Kreis Düren. Die Mitglieder des BUND im Kreis Düren wählten auf ihrer Versammlung einen neuen Vorstand und setzten dabei auf Kontinuität.

Damit sind mit dem Vorsitzenden Walter Jordans aus Langerwehe, dem Stellvertreter Dr. Reinhard Schultz-Hock (Düren), dem Schriftführer Andreas Binanzer (Düren), dem Kassierer Bernd Weikopf (Vettweiß) und den Beisitzern Gottfried Wirtz (Hürtgenwald) und Emily Willkomm-Laufs (Jülich) wieder alle BUND-Gruppen im Vorstand vertreten.

Jordans, der seit 15 Jahren die Kreisgruppe organisiert, schaute in seinem Bericht auf ein ereignisreiches und zum Teil konfliktreiches Jahr zurück.

Vor allem die Arbeit im Landschaftsbeirat sorgte für Schlagzeilen und harsche Auseinandersetzungen. Die dort vertretenen BUND-Mitglieder sehen in diesem Gremium die Belange des Naturschutzes nicht mehr vertreten. Die Naturschützer würden regelmäßig niedergestimmt, und die Mehrheit würde den Beirat zu einem willfährigen Instrument zur Rechtfertigung jeglicher Eingriffe in die Natur und Landschaft machen.

Erfreuliches hatte Dr. Rainer Wiertz aus dem Arbeitskreis Streuobstwiesen mit den Pflanzaktionen in Simonskall, im Jülicher Land und in Langerwehe zu berichten. Den Erfolg des Saft-Mobils drücken die Zahlen aus. 2013 wurden bei acht Pressterminen 32 Tonnen Äpfel verarbeitet und fast 20.000 Liter Saft gepresst. Das ist ein Rekord.

In Anbetracht der knappen Zeit wurden die bekannten innerverbandlichen Konfliktpunkte im AK Energie zwischen der Notwendigkeit der Energiewende und den Planungen der Windenergie im Kreis Düren nicht ausdiskutiert. Vorsitzender Jordans vertröstete auf die in Planung befindliche Veranstaltung zu Windenergie im Wald mit dem NABU.

Die Planungen für 2014 sind in dem Jahresprogramm mit rund 40 Veranstaltungen im laufenden Jahr vom alten Vorstand vorgelegt worden und harren nun der Umsetzung. Nach der umfangreichen Tagesordnung stand noch das Thema „Feinstaub & Radioaktivität im Kreis Düren“ am Beispiel des Tagebau Hambach an.

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