Kreis Düren - Biber-Projekt erhält EU-Mittel

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Biber-Projekt erhält EU-Mittel

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im Rahmen des Wettbewerbs „Erlebnis.nrw” will die Biologische Station Düren in den kommenden drei Jahren die Bürger für das Leben des Bibers sensibilisieren. Foto: Imago

Kreis Düren. Im Rahmen des Wettbewerbes „Erlebnis.nrw” konkurrierten 137 Beiträge um eine Prämierung durch die Fachjurys. Die 56 Gewinnerprojekte werden nun durch das von der Europäischen Union und vom Land NRW aufgelegten Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013” (EFRE) gefördert.

Dafür stehen insgesamt 43 Millionen Euro bereit. 25 Projektideen stammen aus der so genannten Säule 2, sie ranken sich um Naturerlebnisse. Zehn dieser Projektideen wurden von Biologischen Stationen vorgestellt, darunter auch ein Wettbewerbsbeitrag der Biologischen Station Düren. Damit ist es der Station erneut gelungen, in erheblichem Umfang EU-Mittel in den Kreis Düren zu holen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt Mit dem Biber leben´ von der Jury im Rahmen des NRW-Programms nicht nur ausgewählt, sondern sogar als herausragend im Sinne der Wettbewerbsziele prämiert wurde,” betont Heidrun Düssel-Siebert, wissenschaftliche Leiterin der Biologischen Station Düren. Mit ihrem Projekt möchte die Bio-Station sowohl den Menschen in der Region als auch der angrenzenden Ballungsräume den Biber nahe bringen, sprich für den Biber sensibilisieren.

Damit leistet das Biberprojekt auch einen Beitrag zum Verlust an biologischer Vielfalt. Auch sollen die Kooperation der Station mit den Touristikverbänden intensiviert und Unterrichtseinheiten für Schulen entwickelt werden. Biberpfade sollen bald zum positiven Image des großen Nagers beitragen. Partner der Station sind neben dem Rureifel-Tourismus die Südkreiskommunen, der Wasserverband Eifel-Rur sowie das Forstamt Rureifel-Jülicher Börde.

In den kommenden vier Monaten können die Gewinner des Wettbewerbs die entsprechenden Förderanträge stellen. Wenn alle formalen Bedingungen erfüllt sind, erhalten sie Landes- und EU-Mittel. Wird der Antrag dann bewilligt, so will die Biostation in den nächsten drei Jahren 404.000 Euro einsetzen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
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