Kreis Düren - Begabtenförderung: Gentechnik-Detektive von der Schulbank

Begabtenförderung: Gentechnik-Detektive von der Schulbank

Von: Fred Schröder
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Allgemeine Begeisterung: Auf viel Akzeptanz stießen die Präsentationen zum Abschluss der diesjährigen Runde der VIV-Begabtenförderung der Vereinigten Industrieverbände. Foto: Schröder

Kreis Düren. Es war der große Tag experimentierender Schüler regionaler Gymnasien: Zum zwölften Male zeichneten die Vereinigten Industrieverbände Düren-Jülich-Euskirchen (VIV) im Rahmen ihrer VIV-Begabtenförderung Arbeitsgemeinschaften aus, die sich mit spannenden naturwissenschaftlichen Fragen ganz intensiv auseinander setzten.

„AG-Leiter und Unternehmen engagieren sich jedes Jahr aufs Neue und präsentieren den jungen Leuten abwechslungsreiche Themen rund um die Naturwissenschaften“, lobte Daniela Dühr, bei VIV unter anderem für die Bildungsarbeit zuständig, den Einsatz der Sponsoren, die nicht nur finanziell beteiligt sind.

Sie unterstützen auch einzelne AGs aktiv bei der Projektentwicklung. Gleichermaßen würdigten Dühr und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Forschungs- und Bildungsministerium, die Begeisterung der jungen Leute. In diesem Schuljahr beteiligten sich 79 Schüler an der VIV-Begabtenförderung.

„Die jungen Menschen werden motiviert, sich intensiver mit diesem wichtigen Themenbereich zu beschäftigten“, betonte Thomas Rachel. Ob „Gentechnische Detektivarbeit“ (vorgestellt von Bhyravi Jeyakumar, Govina Balasubramaniam und Jülicher Bücher vom Mädchengymnasium Jülich), „Bildgebungsverfahren in der Neurowissenschaft“ (Gymnasium Zitadelle Jülich mit Alexander Mühlhausen, Maik Thüncher, Niklas Frank, Kimberly Hartung, Max Brunke und Pit Gardeick) oder „Die Beschreibung eines Autoprofils als Anwendung der Interpolation mit Splines“ (Franziskus-Gymnasium Vossenack mit Michelle Gerards, Hunor Emödi und Manuel Sanchez Burchahrdt).

Die jungen Leute präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeiten souverän und allgemeinverständlich. Die VIV-Begabtenförderung startete im Schuljahr 2001/02 als Pilotprojekt. Die Themen der Arbeitsgemeinschaften, die schulübergreifend sein können, reichen von der Astronomie bis zur Gentechnik. Insgesamt wurden bisher rund 1 500 Jugendliche im Rahmen des Projekts gefördert.

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