Kreis Düren - Auf zahme Eisheilige folgt schlechtes Pfingstwetter

Auf zahme Eisheilige folgt schlechtes Pfingstwetter

Von: kjl
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Regen
Kein Feiertagswetter: Pfingsten wird auch im Kreis Düren verregnet. Foto: dpa

Kreis Düren. Starke Fröste und eine geschlossene Schneedecke in höchsten Lagen bestimmten das erste Monatsdrittel im April. Danach holte der Frühling mächtig auf und der erste Sommertag kam schon recht früh. Leider ging das Auf und Ab der Temperaturen zum Monatsende und auch jetzt im Mai weiter. Es fehlt die Beständigkeit der Hochdruckgebiete des Frühjahres 2012.

Im Kreis Düren lag die Durchschnittstemperatur trotz der Kapriolen immer noch im normalen bis leicht negativen Bereich (Vossenack sieben Grad, Jülich und Düren 9,2 Grad). Die Differenz zwischen den Extremwerten war im vergangenen Monat außergewöhnlich hoch.

Bis zum 8. April gab es noch knackige Fröste (Vossenack und Düren acht Frostnächte zum Monatsbeginn und örtlich neue Stationsrekorde für das erste Aprildrittel). Am 1. April wurde die niedrigste Temperatur im Rurtal bei Kalterherberg mit minus 11,1 Grad Lufttemperatur und minus 14 Grad Bodentemperatur gemessen. Über einer dünnen Schneedecke wurden auch in Hergarten minus neun Grad abgelesen und in Heimbach-Vlatten minus 7,7 Grad. Alle Stationen oberhalb von 380 Metern Seehöhe meldeten am 1. April noch eine geschlossene Schneedecke.

Zum Ende der Kälteperiode (11. April) erreichten die ersten Schwalben mit südlichen Winden unsere Region. Ein Wetterwechsel mit frühsommerlichen Werten kündigte sich auf diese Weise an. Vom 14. bis 17. und noch mal kurz am 24. und 25. April gab es einen Vorgeschmack auf die Sommergefühle.

Mit Temperaturen von 23 Grad in Vossenack und fast 25 Grad in Schmidt, sowie 25 bis 28 Grad zwischen Düren und Zülpich lieferte der 25. April in vielen Orten des Südkreises den ersten Sommertag. Im Vergleich zum Mittelwert der letzten 30 Jahre kam dieser Sommertag 14 Tage zu früh, erstaunlich nach diesem eisigen Frühjahrsverlauf.

Beim Thema Niederschlag gab es große Kontraste, aber den Niederschlagsmangel mussten alle verwalten, besonders im Dreieck Düren-Nörvenich-Zülpich. Die Mengen lagen verbreitet zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter. Dies entspricht nur 30 Prozent des Normalwertes. Auch in den Hochlagen der Rureifel lagen die maximalen Summen des Monats nur bei 20 bis 25 Litern. Die geringsten Mengen gab es in Düren mit 15, in Gevenich und Vlatten mit 16 und 17 Litern in Jülich. Zur Freude der Landwirte hat der Mai in den ersten Tagen dieses Regendefizit wieder ausgeglichen.

Vom Sonnenschein her verlief der Monat ebenfalls ausgeglichen, dennoch gab es die üblichen Unterschiede im Kreisgebiet. Zwischen Düren und Jülich lagen die Summen zwischen 155 und 160 Stunden. Südlich und westlich von Düren gab es Summen zwischen 160 bis 165 Stunden und in den Hochlagen 136 Stunden (Vossenack) und 142 Stunden (Schmidt).

Auch die Eisheiligen haben, wenn auch nicht mit Schadfrösten, am Muttertagswochenende ihre Spuren hinterlassen. Jetzt kann es doch eigentlich nur noch aufwärts gehen, aber leider soll es auch zu Pfingsten wechselhaft sein und kühl bleiben. Am Pfingstsamstag bleibt es sonnig bei 16 bis 20 Grad, eine gute Gelegenheit, den Rasen noch einmal trocken zu schneiden. Die Pfingsttage sollen durchwachsen bleiben bei kühlen Temperaturen.

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