Kreis Düren - April-Wetter: Schauerwolken und Sonnenschein im steten Wechsel

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April-Wetter: Schauerwolken und Sonnenschein im steten Wechsel

Von: kjl
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Aprilwetter
Launisches Wetter: Der April zog alle Register und machte seinem Namen alle Ehre. Ab Mitte Mai wird es wieder wärmer. Foto: dpa

Kreis Düren. Der zweite Frühlingsmonat entsprach den Vorstellungen des launischen Aprilwetters: Statt wonniger Wärme wie im Vorjahr wechselten Schauerwolken und Sonnenschein. Nachtfröste und sogar kurze sommerliche Wärme standen dicht beieinander.

Die Monatsmitteltemperaturen waren verbreitet 0,5 Grad zu kühl (Düren Rurtal 8,9 Grad und Vossenack 6,3 Grad). Dennoch kamen die ersten Schwalben im Raum Zülpich/Vettweiß schon am 11. April aus Südeuropa zurück.

Der absolut wärmste Tag lieferte am Monatsende (28. April) schwüle, fast unerträgliche Hitze mit Spitzenwerten bis 28,4 Grad im Raum Vettweiß (Düren 27 Grad und Vossenack 23,3 Grad). Letztes Jahr gab es noch fünf Sommertage, dieses Jahr gerade einen. Der erste Sommertag kam aber im Vergleich zum langjährigen Mittelwert gut 14 Tage zu früh.

Die kälteste Nacht des Monats war leider kein Aprilscherz für die Landwirte. Am 1. April und auch am 16. und 17. April sanken die Frühwerte noch einmal in winterliche Kältebereiche. Frühe, ungeschützte Blüten starben besonders Mitte April unweigerlich ab. Im Dürener Rurtal wurden am 1. April eisige minus drei Grad (Boden -6,2 Grad) gemessen (-4,9 Grad in Kreuzau-Drove und -2,6 Grad in Vossenack). Am Erdboden meldeten einige extreme Tallagen Werte bis minus acht Grad.

Ganz miserabel fielen die Sonnenscheinsummen aus. In allen Höhenlagen schien sie 25 bis 30 Prozent weniger als normal. Hier einige Summen: Gevenich bei Linnich 114 Stunden, Nörvenich 117, Zülpich und Vettweiß 129, Düren 144, Untermaubach 146, Kreuzau-Drove 154 und in der Heimbacher Tallage 104 Stunden. Auch hier besteht kein Vergleich zum Vorjahr mit zum Teil mehr als 240 Stunden Sonnenschein.

Fast normal bis leicht zu trocken war dieser Frühlingsmonat im Bereich der Niederschläge. Das Defizit betrug zwischen Vettweiß und Zülpich beispielsweise zehn Prozent, aber es gab regionale Unterschiede wie diese Zahlen zeigen: 57 Liter pro Quadratmeter Niederschlag fiel in Vossenack, 53 Liter in Hergarten, 52 Liter in Gevenich und Heimbach, 49 Liter in Brandenberg, 46 Liter in Düren, 40 Liter in Vlatten, 36 Liter in Drove, 35 Liter in Winden und Untermaubach, 34 Liter in Vettweiß und Nörvenich sowie 32 Liter in Hoven. Die letzten Schneeflocken fielen in den Hochlagen am 21. April.

Nach einem guten Start ist der Mai inzwischen ebenfalls in kühles Schauerwetter mit verfrühten Eisheiligen (5. und 6. Mai) zurückgefallen. Die Prognosekarten zeigen das gute Wachstumswetter bis zum 13. Mai, danach soll es wieder über 20 Grad warm werden.
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