Am Donnerstag droht der Ausfall ganzer Buslinien

Von: sj/bugi
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Warnstreik auf dem Ahrweiler Platz in Düren. Foto: inla

Kreis Düren. Die Auswirkungen des landesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden am Donnerstag auch auf den Linien der Dürener Kreisbahn (DKB) deutlich zu spüren sein. „Je nach Ausmaß des Streiks könnte es zu kompletten Linienausfällen kommen“, sagte Geschäftsführer Hans-Peter Nießen.

Ab Betriebsbeginn werden sich Mitarbeiter der DKB ganztägig an den Streiks beteiligen. Fahrgäste müssen sich auf „erhebliche Einschränkungen“ auf allen DKB-Linien einstellen.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen des Streiks so gering wie möglich zu halten“, sagt Nießen. Etwa 30 Prozent aller Fahrten sind aktuell an private Unternehmer vergeben; diese Fahrten seien nicht vom Warnstreik betroffen. Exakte Fahrplanauskünfte könne die Kreisbahn jedoch erst am Streiktag bekanntgeben, da dies maßgeblich vom Umfang der Streikbeteiligung abhängt.

„Priorität haben bei uns am Donnerstag der Transport von Menschen mit Handicap und der Schülerverkehr“, sagte Hans-Peter Nießen. Die DKB bittet alle Fahrgäste, sich am Donnerstag „nach Möglichkeit“ Alternativen zu suchen. Die Rurtalbahn soll fahrplanmäßig fahren.

Aktuelle Auskünfte zu veränderten beziehungsweise ausfallenden Fahrten erhalten Fahrgäste am Donnerstag ab 6 Uhr unter der Hotline Telefon 02421/390190. Fahrplanauskünfte und Informationen zur Streikentwicklung gibt es im Internet unter www.dkb-dn.de.

Auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung Düren sind zum Streik aufgerufen. Personalratsvorsitzende Helga Schabram: „Im Bürgerbüro und den einzelnen Ämtern kann es zu Verzögerungen kommen. Wer dringende Angelegenheiten erledigen will, sollte dies vielleicht schon heute tun.“ Helga Schabram geht davon aus, dass am Mittwoch auch einige Kindergärten schließen werden. „Die Eltern werden aber informiert. Bei Bedarf werden Notgruppen eingerichtet.“ Beim Dürener Service Betrieb wird nur mit einer geringen Beteiligung am Warnstreik gerechnet, bei der Kreisverwaltung gab es Dienstag keine Hinweise auf einen Streik am Donnerstag.

Mit bis zu 150 Streikenden rechnen Gewerkschaftsvertreter bei der LVR-Klinik. Dort werden Notdienste eingerichtet. Die Forensik ist vom Streik ausgenommen. Am Krankenhaus Düren geht man davon aus, dass es keine Einschränkungen gibt.

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