Am 10. Januar geht in Haus D das Licht an

Letzte Aktualisierung:
jobcom_bu
Die Job-com berät ihre Kunden ab dem 10. Januar im neuen Jobcenter, das im Haus D der Kreisverwaltung untergebracht ist. Foto: sj

Kreis Düren. Ab sofort erhalten die rund 14.000 hilfebedürftigen Haushalte im Kreis Düren ihre monatliche Hartz IV-, Sozialhilfe- oder Asylbewerberleistung aus dem Kreishaus. Fast sieben Millionen Euro werden dabei an die Anspruchsberechtigten überwiesen.

Was im Dezember erstmals von zwei Mitarbeitern der Job-com erledigt wurde, stand bis dato allmonatlich in jedem der 15 Rathäuser an, denn jede Kommune war für die Berechnung und Auszahlung der Hilfeleistungen an ihre Berechtigen selbst zuständig. Dabei wurden die Beträge teils sogar manuell ermittelt.

Übersiedlung der Mitarbeiter

Mit der jetzt zentral vom Kreishaus aus veranlassten Januar-Zahlung erlebte die Job-com eine Premiere. Darauf hatte man sich 2010 unter Federführung von Kreisdirektor Georg Beyß gründlich vorbereitet, denn schließlich sind fast 25.000 Menschen auf die pünktliche Überweisung des Geldes angewiesen.

„Wir haben die Fälle aus allen Rathäusern zentral im Kreishaus zusammengeführt und bearbeiten sie nun mit einer modernen Software”, berichtet Karl-Josef Cranen, der als Amtsleiter der Job-com für die Finanzströme verantwortlich ist. Beim Auszahlen des Millionenbetrags setzten seine beiden Mitarbeiter rund 24.000 Einzelbuchungen in Gang. Das neue Verfahren sei effektiver und kostengünstiger.

Derzeit läuft die Übersiedlung der Job-com-Mitarbeiter in das neue Jobcenter, das Haus D der Kreisverwaltung Düren, auf Hochtouren. In der ersten Januarwoche findet die Beratung der Langzeitarbeitslosen noch in den bisherigen Räumen statt.

Ab Montag, 10. Januar, treffen die Anspruchsberechtigten die Job-com-Mitarbeiter dann im neuen Jobcenter an der Bismarckstraße 10 an, und zwar montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Dazu zählen dann auch jene Bediensteten der Stadt Düren, die bislang im Rathaus Ansprechpartner für Hartz-IV-Transferleistungen waren. Auch sie wechseln nach dem Jahresbeginn ins Jobcenter.

„Seit feststeht, dass der Kreis Düren dauerhaft für die Förderung der langzeitarbeitslosen Menschen verantwortlich ist, haben wir uns neu aufgestellt. Jetzt werden wir diese Aufgabe noch besser erfüllen, ganz im Sinne der Betroffenen”, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Er bedankt sich bei allen Menschen, die dazu beigetragen haben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert