„Adoro” in der Arena: Ein Abend voller Liebe und Leidenschaft

Von: fjs
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Opernsänger, die über Pop-St
Opernsänger, die über Pop-Star verfügen: Die fünf Sänger von „Adoro” begeisterten in der Arena Kreis Düren. Foto: Schröder

Kreis Düren. Es war ein Abend voller Leidenschaft, mit viel Liebe und hinreißender Musik: Einen bunten musikalischen Strauß im Rahmen der Feiern zum 40-jährigen Bestehen des „neuen” Kreises Düren lieferten die fünf Sänger von „Adoro” samt Orchester und Band ab.

Vor knapp 2000 Zuhörern, die teilweise von weit her angereist waren, kleideten die fünf ausgebildeten Opernsänger in der Arena Kreis Düren deutsche Pop-Klassiker in ein Operngewand. Begleitet von raffinierten Licht- und Bildeffekten - und angereichert mit Tanzeinlagen - erlebten die Besucher beim ersten Gastspiel der seit 2007 bestehenden Formation neben einer tollen Show auch brillante Stimmen, die Botschaften von Liebe und Zärtlichkeit vermittelten.

Bereits in der Lanxess-Arena in Köln gefeiert, gaben sich die fünf Sänger rundum zufrieden, als sie sich nach ihrem umjubelten Konzert in der Arena Kreis Düren auf Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn als Schirmherr in das Goldene Buch des Kreises eintrugen. Mit viel Herz vereinten sich die drei Baritone Peter Dasch, Jandy Ganguly und Nico Müller sowie die beiden Tenöre Assaf Kacholy und Laszlo Maleczky zu einem Klangkörper. Den programmatischen Bogen schlugen sie von Pop bis Klassik.

Die fünf Adoros, junge Opernsänger aus Deutschland, Österreich und Israel, sangen Popsongs mit der Leidenschaft und der Dramatik der Oper. Dazu unterhielten sie mit Witz und Humor das Publikum leichtfüßig und mit sehr viel Charme. Geradezu aufreizend lässig zeigten die Fünf, dass Opernsänger über echte Pop-Star-Qualitäten verfügen können.

Die Sänger sind seit 2007 unter dem Namen Adoro unterwegs und auf Erfolgskurs. Drei Alben sind mit Gold und Platin veredelt worden, und aus dem vierten Album „Liebe meines Lebens” durften sich die Besucher über eine Auswahl freuen. So wurde es ein Abend der gesungenen Botschaften: „Bitte höre nicht auf zu träumen von einer besseren Welt; räume sie auf, wie sie dir gefällt.” Der Nena-Song „Irgendwie, irgendwo oder irgendwann” und der Udo-Lindenberg-Klassiker „Hinter dem Horizont” ließen die Besucher träumen. Die Maffey-Erfolgssongs „Über sieben Brücken” und „Tief in mir bin ich ein Kind geblieben” sorgten für Gänsehautgefühl. Und die Erkenntnis, dass Oper und Pop sich sehr nahe kommen können. Wenn fünf Sänger sie so gekonnt mischen.
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