„72 Stunden“ startet in die zweite Runde

Von: fjs
Letzte Aktualisierung:
5196805.jpg
Mitstreiter gesucht: Die Teilnehmer der Aktion „72 Stunden“ freuen sich auf weitere Helfer. Foto: Schröder

Kreis Düren. Die Zeiten der Heinzelmännchen sind vorbei. Leider. Aber jetzt machen sich, wenn auch nur für einen kurzen Zeitraum, moderne Heinzelmännchen an die Arbeit. „Uns schickt der Himmel“, sagen die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und krempeln die Ärmel hoch.

„72 Stunden“, so geben die jungen Leute ihr Versprechen, „wollen wir da anpacken, wo die Hilfe gebraucht wird“. Hilfe und Helfer werden keineswegs auf Kirche oder nahestehende Einrichtungen und Personen beschränkt. „Wir helfen gerne und überall; und wer als Gruppe oder auch als Person uns helfen will ist gerne willkommen“, sagen die Mitglieder des Koordinierungskreises.

Die bundesweit größte Sozialaktion findet vom 13. bis 16. Juni statt. Die letzte Aktion dieser Art datiert aus dem Jahr 2009; an ihr beteiligten sich rund 1000 junge Leute in der Region. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Aufgaben suchen sich die Gruppen selbst und werden von Paten begleitet. So startet beispielsweise die Kolping-Jugend Düren ihre Sammelaktion für Rumänien. Kleidung und Spielzeug werden gesammelt und mit der Vorster Kolpingfamilie nach Rumänien gebracht. Als Dankeschön bieten die Kolping-Jugendlichen in der Fußgängerzone Kaffee und Kuchen an und bittet auch um Geldspenden.

Schon weit gediehen sind auch die Vorbereitungen im Nordkreis. Gemeindereferentin Petra Bungarten wird im Raum Aldenhoven mit Firmlingen verwahrloste Gräber in Schuss bringen und individuelle Senioren-Behindertenhilfe leisten. Ministranten wollen das Gelände um den Barbara-Kindergarten verschönern. „Wir wollen Arbeiten erledigen, von denen alle profitieren“. Und dazu braucht man nicht nur helfende Hände. Auch materielle Unterstützung wie Sand, Farbe oder Rindenmulch sind ebenso willkommen.

Der Koordinierungskreis mit Manfred Pakulat und Thorsten Memmersheim vom BDKJ, die Schulseelsorger Rudi Hürtgen und Michael Kruse sowie Kerstin Steiner für die Jugendheime und die beiden Jugendbeauftragten Elke Androsch und Anne Sarnes sind für jede Hilfe und jeden Vorschlag dankbar. Weitere Infos gibt es per E-Mail an 72stunden-dueren@gmx.de (Koordinierungskreis) oder bdkj.dueren@googlemail.com (BDKJ-Regionalverband).

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert