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„72 Stunden”: Countdown für das große Sozialprojekt läuft

Von: Dorothée Schenk
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100 Tage vor der Aktion „72 Stunden - uns schickt der Himmel” stellen Jugendfeuerwehr Jülich und die Kindertagesstätte Pusteblume ihr gemeinsames Projekt vor. Hinter der Aktion in der Region Düren steht „der” Schirmherr des Volleyball-Bundesligisten evivo Düren. Foto: Schenk

Kreis Düren. Während Zweifler in der Region Düren noch zwischen Wollen und Können gefangen sind, hat die Jugendfeuerwehr in Jülich 100 Tage vor dem Start der Aktionstage „mit dem Projekt eigentlich schon abgeschlossen”, so deren Sprecher Michael Kremer freudestrahlend auf der Jülicher Wache.

In 72 Stunden wollen sie für die Kindertagesstätte „Pusteblume” eine Seillandschaft aufbauen. „72 Stunden - uns schickt der Himmel” ist eine Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die zwischen 7. und 10. Mai in sieben Bundesländern und 14 Diözesen rund 100.000 Jugendliche für gemeinnützige Projekte auf die Beine bringen soll.

„Jugendliche tun viel Gutes, das oft nicht sichtbar ist”, erklärt der Jugendseelsorger der Region Düren, Daniel Wenzel, die Motivation des BDKJ.

Darum soll dieses Tun für drei Tage ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Bestes Beispiel ist die Jungfeuerwehr Jülich: Schließlich ist ihre Arbeit stets Dienst an der Gemeinschaft. Darüber hinaus waren spontan rund 40 Jugendliche bereit, sich in das Projekt „Seillandschaft” einzubringen.

Aus organisatorischen Gründen wurde das Team auf 15 Mitglieder begrenzt. Diese werden weit über die 72 Stunden hinaus aktiv sein, denn Vorarbeiten sind zu leisten, damit zum Startschuss am Donnerstag, 7. Mai, alles wie am Schnürchen klappt.

Die Fundamente etwa müssen bereits sechs Wochen vor dem Termin gegossen sein.

Während die Aktionsgruppe in den Startlöchern sitzt, ist der Nutznießer, die Kindertagesstätte „Pusteblume” erst zu einem Viertel „fertig”, wie Frauke Schroeder, Leiterin der Einrichtung einräumt. Von den 8000 Euro, die an reinen Materialkosten anfallen, bringt der Förderverein 2000 Euro auf, bestätigte die Vereinsvorsitzende Anke Kürbig. Für die restliche Summe werden noch dringend Sponsoren gesucht.

Ebenfalls mit einer eigenen Aktion beteiligt sich der regionale „Schirmherr”, der Volleyball-Bundesligist Evivo Düren. „Das ist eine absolute Besonderheit”, betont Jugendpfarrer Wenzel.

Die Volleyballer werden, wie Spieler Niklas Rademacher erklärte, mit einem Arzt unterwegs sein und in verschiedenen Einrichtungen in Düren „Erste Hilfe am Kind” erläutern und zum Mitmachen animieren. „Wir freuen uns besonders, dass wir einen Schirmherren gefunden haben, der uns ein Gesicht verleiht und darüber hinaus ein großes Publikum anspricht, das wir sonst nicht erreichen würden.”

Die 72-Stunden-Aktion wird beim nächsten Heimspiel in der Arena Kreis Düren am Samstag, 7. Februar, an einem Informationsstand vorgestellt und um 19.30 Uhr in einem Interview mit Spielervertretern erläutert.
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