34. Dürener Autoschau soll Familien auf Annakirmesplatz locken

Von: Stephan Johnen
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Autos wecken Emotionen - auch
Autos wecken Emotionen - auch oder gerade wenn sie wie dieser E-Sportflitzer „Tesla” mit einem Elektromotor daherkommen. Die Sponsoren und Organisatoren der 34. Dürener Autoschau wollen mehr als 800 Fahrzeuge aller Bauart präsentieren und freuen sich auf viele Besucher. Foto: Johnen

Kreis Düren. Die Zeiten, in denen es die ureigene Aufgabe des Mannes war, den fahrbaren Untersatz für die Familie auszusuchen, sind vorbei. „Heute ist Autokauf längst Sache der ganzen Familie”, weiß Hans-Jörg Herten von der Kraftfahrzeug-Innung Düren-Jülich.

Und so hoffen Jörg Herten, Innungsobermeister Rolf Ferebauer und ihre Mitstreiter vom Organisationsteam, dass die 34. Dürener Autoschau möglichst viele Familien auf den Annakirmesplatz lockt.

Am Samstag, 12. Mai, und Sonntag, 13. Mai, stellen rund 30 Händler dort von 10 bis 18 Uhr annähernd 900 Modelle aus. Vom PS-Boliden mit Verbrennungsmotor bis zum Elektro-Flitzer. „Von Köln bis Aachen ist diese Schau ein Unikat”, rührt Herten die Werbetrommel. „Nirgendwo sonst gibt es die Möglichkeit, sich auf einen Blick über den gesamten Markt zu informieren.”

Erstmals kooperieren die Organisatoren der Schau mit den Veranstaltern des Dürener Familiensamstags in der Innenstadt. Ziel dieses Tages ist es, Familien einen ganz besonderen Einkaufsbummel zu ermöglichen und darüber hinaus über viele Angebote, die es für Familien in der Stadt gibt, zu informieren.

Weil die Frage des Autokaufs eben eine Frage geworden ist, die im Familienrat entschieden wird, habe sich eine Zusammenarbeit angeboten, sagen die Organisatoren. Von der City zum Annakirmesplatz sei es schließlich nur ein Katzensprung. Doch wird es auch Angebote für Kinder auf der Autoschau und Autos auf dem Kaiserplatz geben. Zu entdecken gibt es für große und kleine Besucher sicherlich viel.

„Die Autoschau hat sich von einer Verkaufs- zu einer Informationsveranstaltung gewandelt”, blickt Hans-Jörg Herten auf 33 vorangegangene Messen zurück. Angesichts des „harten Verdrängungskampfes” auf dem deutschen und europäischen Markt sei die Autoschau für alle Händler eine Chance, ihre Modelle und vor allem Innovationen vorzuführen.

Doch die Autoschau ist mehr. Es gibt Informationsstände rund ums Thema Auto und im großen Zelt stellt sich das „Trainings-Centrum Kraftfahrzeugtechnik” der Handwerkskammer vor. Dort werden in einer „lebenden Werkstatt” Lehrlinge ihre Arbeit demonstrieren und Einblicke in das Handwerk ermöglichen. Schwerpunkt dort wird die Elektro-Mobilität sein. „Wir wollen auch für die Ausbildung im Handwerk werben”, erklärt Rolf Ferebauer. Die Sicherung von Fachkräften sei ein ganz großes Zukunftsthema.

Und wie sehen die Trends auf dem Automarkt aus? „Gefragt sind Autos mit viel Leistung und vielen Extras, aber auch sparsame Fahrzeuge, die familientauglich sind”, sagt Hans-Jörg Herten. Der einstige Mittelklassewagen gehe immer mehr verloren. Die E-Mobilität sei zwar weiterhin ein Thema, aber die Technik müsse angesichts der hohen Anschaffungskosten noch verbessert werden.

„Es ist aber wichtig, dass die Industrie die Herausforderung angenommen hat und in die Entwicklung investiert”, findet Ferebauer. Die Ergebnisse wird es sicher irgendwann auf der Autoschau zu bestaunen geben.
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