Zwischen Petticoat und Galgenstrick

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Stetternich. Die Stetternicher Gesellschaft „Frohsinn“ knöpft sich die Adaption der „Beggar‘s Opera“ vor. „Macheath“ wird bunt und mit großem Ensemble auf der Bühne inszeniert.

Macbeth? Nein, das Theaterstück heißt „Macheath – Zwischen Petticoat und Galgenstrick“ und ist eine bunte und unterhaltsame Komödie, die in sieben bunten Szenen und zeitgenössischen Kostümen von Angelika Ponten-Drzewiecki ins Bild gesetzt wird. Vorlage ist „The Beggar‘s Opera“ von John Gay. Dem deutschen Publikum ist vor allem die Version von Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ bekannt.

Für die passenden musikalischen Zwischentöne sorgt der „Mackie Messer-Männergesang“ unter der Leitung von Inge Duwe.

Gezeigt wird die Geschichte von Captain Macheath, der im London des 18. Jahrhunderts ständig mit dem Gesetz und den Frauen in Konflikt gerät. Im Milieu der Huren, Hehler und Diebe betreibt der Kopfgeldjäger Peachum sein Geschäft. Zwei Zeugen braucht er, um einen Mann an den Galgen zu bringen. Er bestimmt, wer verpfiffen oder gar gehenkt wird, und setzt die Preise dafür fest. Als er erfährt, dass seine Tochter Polly heimlich den Straßenräuber und Frauenheld Macheath geheiratet hat, ist das für Peachum nicht hinzunehmen und er bestimmt: „Du musst so schnell wie möglich Witwe werden.“ Das meint auch Mrs. Peachum: „Lass deinen Kerl hängen!“

Sein Geschäftspartner, der korrupte Gefängnisdirektor Lockit, ist der gleichen Meinung, denn auch seine Tochter Lucy ist Macheath‘s Verführungskünsten erlegen.

Nun wird es für den Frauenheld gefährlich, denn selbst ein Haudegen wie Macheath sollte sich nicht mit diesen mächtigen Männern anlegen. Gibt es eine Lösung oder gar ein Happy End?

Wer das wissen will, der muss am kommenden Wochenende in den Kulturbahnhof Jülich kommen. Insgesamt 20 Schauspieler und zehn Sänger im Alter von 15 bis 75 Jahren präsentieren dort: Macheath!

Es spielen: Bert Voiß, Lilo Knabel-Biener, Hannah Biener, Wolfgang Schulz, Seda Demirok, Meinhard Bock, Rudi Muschalek, Anna Rohowski, Yvonne Himstedt-Bardon, Petra Vallentin-Schwarz, Julian Heck, Rosemarie David, Sandrine Crowling, Adriane Kayser, Larissa Douvos, Philipp Hardt und Maria Schmurr.

Die Premiere beginnt am Freitag, 28. März, um 20 Uhr. Weitere Aufführungen finden am Samstag, 29. März, um 20 Uhr und Sonntag, 30. März, um 18 Uhr statt. Wenige Karten gibt es eventuell noch an der Abendkasse im Kulturbahnhof Jülich.

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