Zuwachs im Zoo: Jülicher Tierpark stellt sich neu auf

Von: ma.ho
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Nach dem offiziellen Teil des Patenschaftstages beim Brückenkopf-Verein luden Eva Behrens-Hommel und Henri Fischer zu einem kleinen Rundgang durch den Zoo ein. Foto: Horrig
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Groß war das Interesse der Paten, die natürlich vor allem ihre „Schützlinge“ und die Neuerungen im Jülicher Zoo in Augenschein nahmen.

Jülich. Nun ist es schon wieder zwei Jahre her, dass der Brückenkopf-Verein (BKV) Jülich sein 50-jähriges Bestehen feierte. Als gute Tradition des Vereins gilt der so genannte Neujahrs- oder Frühjahrsempfang, der in diesem Jahr zusammen mit dem Patenschaftstag gefeiert wurde. So trafen sich am Wochenende Mitglieder und Tierpaten in der Zoorotunde des Brückenkopf-Parks, um einige schöne Stunden zu verbringen.

Die Vorsitzende des Brückenkopf-Vereins, Eva Behrens-Hommel, betonte in ihrer Begrüßung, dass es eine „klasse Sache ist, wenn der Chef des Zoos von Anfang an mit dabei ist“, wobei sie den Leiter des Brückenkopf-Zoos, Henri Fischer, meinte. Da der aktuelle Publikumsmagnet, die Erdmännchengruppe, zur Zeit in aller Munde ist, versäumte Behrens-Hommel auch nicht, noch einmal darauf hinzuweisen, dass der BKV den Bau des Erdmännchengeheges mit einer stolzen vierstelligen Summe förderte, wie auch einige Firmen der Jülicher Geschäftswelt und Enrichment Technology.

Weitere Projekte wurden den interessierten Zuhörern angekündigt. So sollen im Juni auch noch Weißbüscheläffchen und Stachelschweine eine neue Heimat im Zoo finden und somit dessen Attraktivität steigern.

Nachdem die schottischen Hochlandrinder den Park verlassen haben, wurde der Gehegebesatz wieder hergestellt. Weißes Damwild ersetzt die Rinder mit der wilden Mähne. Mit der Frage „Was haben wir so gemacht“, zog die Vorsitzende ein kurzes Resümee der letztjährigen Vereinsarbeit. Arbeitskreise haben getagt. So wurden neue Konzepte für den Zoo in enger Zusammenarbeit mit Henri Fischer erstellt. Eine Frage kristallisierte sich besonders heraus: „Werden die Flächen des Zoos in 10 bis 20 Jahren noch den Anforderungen genügen?“

Auflagen des Kreisveterinäramtes, des Bundes und der Europäischen Union werden verschärft, unter anderem ist es erforderlich, Tieren mehr Platz einzuräumen. Eine Zooverkleinerung wäre vor diesem Hintergrund kontraproduktiv. Einigkeit herrsche allgemein in zweierlei Hinsicht: Der Zoo soll fortexistieren und ist auch durch seine besondere Lage gleich neben der Rur und inmitten der Festungsanlage etwas ganz Besonderes. Daher brauche der Brückenkopf-Verein die Sicherheit, über die Flächen sowie die Arrondierung der Verbindungen zwischen den Gehegen verfügen zu können. Die Aufgabenstellung für den Jülicher Tierpark lautet laut Eva Behrens-Hommel: „Werde attraktiver und holt mehr Jülicher in den Park.“

Zoofest am 18. August

Ein neuer Flyer soll künftig den Verein und seine Arbeit vorstellen. Hierbei ging der Dank Hommels an Tobias Sommer, der sich neben des Flyers auch der Homepage des Brückenkopf-Vereins annahm und diese modifizierte.

Beim Ausblick auf die Aktivitäten des Vereins im laufenden Jahr sprach sie das Zoofest am 18. August an. Zur Jahreshauptversammlung im November referiert Diplom-Biologe Dirk Petzoldt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil luden Eva Behrens-Hommel und Henri Fischer zu einem kleinen Rundgang durch den Zoo ein. Das Ende des Frühjahrsempfangs und Patenschaftstag bildete eine gemütliche Runde bei Kaffee und Kuchen im Parkcafé des Brückenkopf-Parks Jülich.

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