Aldenhoven - „Zumbathon” in Aldenhoven: Tanzen für Hirntumor-Patienten

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„Zumbathon” in Aldenhoven: Tanzen für Hirntumor-Patienten

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Zumba-Tänzerin: Durch Tanzen
Zumba-Tänzerin: Durch Tanzen fit werden. Foto: imago

Aldenhoven. Anlässlich des Welthirntumortages findet am Samstag, 23. Juni, in Aldenhoven mit dem „Zumbathon” eine Benefizveranstaltung der besonderen Art statt. Der Tanz-Marathon zu lateinamerikanischen Rhythmen richtet sich an alle Tanzbegeisterten mit und ohne Zumba-Erfahrungen, die mit ihrem sportlichen Einsatz Gutes tun wollen.

Die Teilnehmergebühren und alle ertanzten Spenden kommen Projekten für Hirntumorpatienten zugute, vesrprechen die Veranstalter. Das Event ist eine von zahlreichen bundesweiten Aktivitäten im Rahmen des Aktionstages der Deutschen Hirntumorhilfe und macht auf sportliche Art auf die seltene Erkrankung aufmerksam.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 7000 Menschen an einem bösartigen Hirntumor. Weitere 50.000 sind von Hirnmetastasen betroffen, die infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entstehen. Der von der Deutschen Hirntumorhilfe e.V. initiierte Welthirntumortag soll Anlass geben, Solidarität und Mitgefühl mit Betroffenen und Angehörigen auszudrücken.

Die Diagnose Hirntumor kann jeden von uns treffen und versetzt Betroffene in eine schwierige Situation. Von heute auf morgen ist das Leben nicht mehr so wie es war, da eine Heilung gerade der bösartigen Hirntumoren nur selten möglich ist. Umso wichtiger ist es, diese Tumoren genauer zu erforschen und Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln. Trotz der Fortschritte in der medizinischen Versorgung stellt die Erkrankung sowohl behandelnde Ärzte als auch Betroffene noch immer vor besondere Herausforderungen.

Bereits seit 15 Jahren unterrichtet Simone Riesenfeld in dem von ihrer Mutter 1984 gegründeten Tanzsportclub Aldenhoven. Aufgewachsen in einer tanzbegeisterten Familie sprang auch bei ihr der Funke über. Im August 2011 sollte diese gemeinsame Leidenschaft jedoch ein unerwartetes Ende nehmen, als bei ihrem Vater per Zufallsdiagnose ein Glioblastom festgestellt wurde. Drei Wochen nach der Operation und nach einem nur sechs Wochen andauernden Krankheitsverlauf verstarb er.

Dieser Schicksalsschlag hat Simone Riesenfeld dazu bewogen, sich für andere Betroffene einsetzen zu wollen.

Mit dem „Zumbathon” lebt sie ihre Leidenschaft und die ihres Vaters weiter. Gemeinsam mit dem Tanzsportclub Aldenhoven lädt sie alle Tanzbegeisterten, gleich ob Anfänger oder Fortgeschrittene dazu ein, mit rhythmischen Bewegungen in ausgelassener Stimmung Zumba zu tanzen.

Das Charity Event findet am Samstag, 23. Juni, von 15 bis 19 in der Franz-Vit-Halle, Schulzentrum Aldenhoven-Ost, Pestalozziring, statt. Die Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro, Kinder bis 12 Jahre zahlen fünf Euro.

Die Deutsche Hirntumorhilfe engagiert sich seit 14 Jahren für Hirntumorpatienten und hat sich als zentrale Anlauf- und Kontaktstelle für Betroffene etabliert.

Unter dem Motto „Wissen schafft Zukunft” stellt die unabhängige, gemeinnützige Organisation Patienten und Ärzten kostenfrei aktuelle Informationen über Standards und Fortschritte in der Therapie von Hirntumoren zur Verfügung, setzt sich für die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich Neuroonkologie sowie die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Patienten ein.
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