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„Zukunftsmusik” am Schwanenteich

Von: Kr.
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Sie haben heute schon die Entwicklung und Gestaltung des Restsees fest im Blick: (v.l.) Hermann Heuser, Bürgermeister in Niederzier, Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel, der Indener Bürgermeister Ulrich Schuster, Stadtplanerin Regina Dechering, Sparkassendirektor Uwe Willner, Sigrid Tillmanns vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen und Landrat Wolfgang Spelthahn. Foto: Kròl

Jülich. Noch ist die Gestaltung des Restsees am Indener Tagebau nicht aktuell. Erst im Jahre 2030 soll mit der Flutung begonnen werden, ab 2040 soll er nutzbar und im Jahre 2060 komplett aufgefüllt sein. Viele der Gäste, die zur Eröffnung der Ausstellung „Seeleben” in die Sparkasse am Schwanenteich gekommen waren, werden ihn nicht mehr erleben.

Dennoch ist es jetzt schon an der Zeit, sich Gedanken um eine optimale Gestaltung des Sees und des Uferbereichs zu machen. Wichtig ist es außerdem, dieses langfristige Projekt in die Köpfe der Menschen zu installieren und die Planungen voran zu treiben.

Sehr futuristisch muten auch noch die Entwürfe an, die Studenten der RWTH Aachen, Fakultät für Architektur für ein Leben an und auch auf diesem See entwickelten und in dieser Ausstellung präsentierten.

Es sind Stegreifentwürfe, die heute noch nicht ganz ernst zu nehmen sind. So erinnern der Barfußpfad über den See, die Seemuschel, das Aquacamping oder gar der Seeschlitz eher an Science Fiction, doch sie machen schon heute Lust auf das, was da einmal kommen mag.

„Welche Region bekommt schon einmal die Chance, 1700 Hektar neu zu gestalten”, erklärte Landrat Wolfgang Spelthahn, der gemeinsam mit Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel und Sparkassendirektor Uwe Willner die zahlreichen Gäste zur Ausstellungseröffnung begrüßte.

Die Menschen „mitnehmen”

Er erinnerte auch daran, dass heute die Rahmenbedingungen für die Zukunft geschaffen werden müssen und dieses Projekt eine ungeheure Chance für die Zukunft darstelle.

„Wir müssen die Menschen heute schon auf diesem Weg mitnehmen, dürfen uns nicht zurück lehnen, sondern stetig daran weiterarbeiten”, mahnte er.

Schon mehrfach hatten Regina Dechering, Stadtplanerin der Gemeinde Inden, und Sigrid Tillmanns vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur zusammengearbeitet, und das Projekt „Seeleben” bestätigte sie darin, dies auch weiterhin zu tun.

Viel Spaß so betonten beide Damen, habe es wieder gemacht und die Studenten hätten alle Freiheiten der Welt ausgeschöpft bei ihren Entwürfen. Viele witzige Ideen seien daraus entstanden und wer weiß, vielleicht wird die eine oder andere später ja doch noch einmal aufgegriffen. Die Besucher der Ausstellung können schon einmal ihren Favoriten auswählen und auch ihre Stimme abgeben.
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