Jülich - „Zukunftslabor Indeland“ findet im Palmengarten statt

„Zukunftslabor Indeland“ findet im Palmengarten statt

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Jülich. Das „Zukunftslabor Indeland“ will am 2. Mai in Jülich Impulse für gemeinsame Strategien im Indeland geben. Die geplante Schließung des Tagebaus Inden im Jahr 2030 stellt das Indeland als erste Teilregion des Rheinischen Braunkohlereviers vor neue Herausforderungen.

Zur Vermeidung eines drohenden Strukturbruchs muss frühzeitig mit vereinten Kräften ein geordneter Strukturwandel unter Nutzung der regionalen Stärken und Chancen in Gang gesetzt werden. Vor diesem Hintergrund laden die Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH und die Aachener Stiftung Kathy Beys zum „Zukunftslabor Indeland“ ein.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 2. Mai, von 19 bis 21.30 Uhr im Palmengarten des Technologiezentrums Jülich statt.

Das „Zukunftslabor Indeland“ steht ganz im Zeichen einer innovativen wirtschaftlichen Profilierung. Die inhaltliche Einführung, obliegt unter anderem Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, über die Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR), deren Geschäftsstelle sich in Jülich befindet.

Rund um die zentrale Frage „Wie soll das rheinische Braunkohlerevier zwischen Köln und Aachen im Jahre 2040 aussehen?“ will die IRR, 2011 von der Landesregierung NRW gestartet, den Weg beschreiben und vorbereiten, mit dem das Rheinland auch im 21. Jahrhundert eine moderne, prosperierende und innovative Energie- und Industrieregion sein kann. So soll bis zum Jahr 2015 das „Innovationsprogramm 5.0: Rheinland 2050“ erarbeitet werden.

Es folgen im Palmengarten Impulsvorträge zu den großen IRR-Themen Forschung und Entwicklung, Logistik sowie Energie und Umwelt.

Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der Fachhochschule Aachen, wird in diesem Zusammenhang über die Potenziale des Technologietransfers sprechen.

In einem von dem Aachener Journalisten Hartmut Hermanns moderierten fachlichen Dialog werden die Teilnehmenden dazu aufgerufen, ihre Ideen und Vorschläge zum Entwicklungsprozess im Indeland einzubringen. Bei einem Imbiss können persönlicher Austausch und Netzwerkbildung im Anschluss fortgeführt werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist allerdings begrenzt. Die Anmeldung kann per Fax (Telefon 02421/22181513) oder E-Mail (info@indeland.de) erfolgen. Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm sind im Internet unter www.indeland.de abrufbar. Kontakt: Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH, info@indeland.de, Telefon 02421/221509.

Die Indeland GmbH, zur EuRegionale 2008 gestartet, ist ein umfassendes Entwicklungsprojekt des Kreises Düren, der Städte Eschweiler und Jülich, der Gemeinden Langerwehe, Inden, Niederzier, Aldenhoven und Linnich sowie der Aachener Stiftung Kathy Beys mit Unterstützung der Sparkasse Düren und der RWE Power AG. Alle Partner, heißt es, verfolgen das Ziel, Landschaft und Infrastruktur, Kultur und Wirtschaft, Forschung und Industrie sowie Wohnen, Leben und Arbeiten attraktiv und zukunftssicher zu entwickeln.

Die Veranstaltung „Zukunftslabor Indeland“ wird über das Projekt „Strukturentwicklung Indeland“ gefördert durch die Europäische Union sowie das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk.

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