Zu laut und zu gefährlich: Protest gegen Verkehrslärm auf B1

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Heinz Spelthahn, Wilhelm Plum und Josef Wirtz (v.l.) weisen den Weg: Fahren die Lkw über Ralshoven und Gevelsdorf, wird Mersch entlastet. Foto: Dolfus

Mersch. Ohne einander anzubrüllen, funktioniert die Kommunikation an der Alten Reichsstraße in Mersch nicht. Jedenfalls dann, wenn gerade ein Traktorengespann, ein Lkw oder eine Kolonne von Pkw durch den Ort braust.

Das wäre zu ertragen, würde es nicht alle paar Minuten passieren. Und das sogar an einem Wochenende, wie jetzt aufgeregte Anwohner und Politiker von CDU und JÜL beim Ortstermin an der Bushaltestelle „Am Driesch” wieder einmal feststellen konnten.

Dreck macht der Verkehr dazu, und gefährlich ist er auch, davon zeugen Unfälle mit Rübentransportern auf der engen Straße, die bislang jedoch noch glimpflich abgingen.

„Es muss wohl erst etwas Schlimmes passieren, bevor hier etwas geändert wird”, erregt sich Gertrud Peterhoff, die am Ortsausgang Richtung Titz wohnt. Der Schwerlastverkehr habe in den letzten Jahren stetig zugenommen - eine Folge der Lkw-Maut auf Autobahnen.

Um weniger zu zahlen, fahren die Transporteure am Kreuz Jackerath ab und nehmen die Nebenstrecke über die alte B1 in Richtung Jülich beziehungsweise umgekehrt.

In Zeiten des Wahlkampfs greifen nun einige engagierte Politiker das Thema wieder auf. Gefordert wird sowohl seitens der CDU als auch der JÜL Tempo 30 ganzjährig und für alle Fahrzeuge. Ein entsprechender Antrag liegt dem Rat der Stadt Jülich vor.
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