Wolfgang Hommel spielt den Telefonjoker

Von: dol
Letzte Aktualisierung:
frühling-bu
Frühlingsfestmassen: Tausende Menschen strömten bei halbwegs passablem Wetter zum vierten Frühlingsfest in die Jülicher Innenstadt. Foto: Dolfus

Jülich. Allen Unkenrufen zum Trotz spielte das Wetter beim Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Jülich doch besser mit als befürchtet. Tausende Menschen strömten am Sonntag in die Innenstadt, besuchten die geöffneten Geschäfte, den grünen Markt und die Aktionsbühne vor dem Alten Rathaus.

Diese war ein magischer Anziehungspunkt, vor allem dann, wenn die vielen Tanz- und Fitnessgruppen dort ihre Auftritte absolvierten. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die beiden Durchläufe einer Modenschau. Getrübt wurde die Stimmung am Laufsteg nur von einem kurzen Hagelguss, dem jedoch die Models als auch deren schicke Vorführware trotzten. „Für die Geschäfte war es sogar gut, dass es kurz geregnet hat. Da strömten die Menschen alle in die Läden hinein”, zog Ute Werner vom Arbeitskreis Frühlingsfest ein positives Fazit.

Gewinner ist zuhause

Für Groß und Klein bot das Frühlingsfest wieder allerhand abwechslungsreiche Unterhaltung. Während die Kinder das Karussell auf dem Kirchplatz in Beschlag nahmen, konnten die Erwachsenen in der Marktstraße Cabrios begutachten, auf dem Marktplatz Pflanzgut für den Garten erwerben oder entlang der Kölnstraße einen Happen essen.

Mit Spannung erwartet wurde natürlich die erneute Verlosung des Smart. Als der Deckel der Lostrommel um 18 Uhr zugeklappt wurde, waren geschätzte 5000 bis 5500 Lose abgegeben worden. „Das heißt, sie alle haben gar keine so kleine Chance, den Wagen zu gewinnen”, frohlockte Moderator Andreas Höfer. Mit einem Tusch wurde der Vorstand der Werbegemeinschaft mit der Lostrommel von der Big Band der Realschule Jülich auf die Bühne gespielt. Als Glücksfee fungierte die kleine Lena Worms. Mit der Bekanntgabe von Bruchstücken von Name und Adresse des glücklichen Gewinners hielt Werbegemeinschaftsvorsitzender Wolfgang Hommel die Spannung hoch.

Doch der Gewinner war nicht anwesend - wohl aber einige seiner Lehrer und Klassenkameraden. Wie sich rasch herausstellte hatte der erst 16-jährige Realschüler Michael Rauh aus Mersch den Wagen gewonnen. In der Rolle eines Günter Jauch rief Wolfgang Hommel sogleich bei Rauhs zu Hause an, wo der völlig überraschte Vater Dieter abhob. Zwanzig Minuten später erschien die gesamte Familie mit dem Glückspilz auf der Marktbühne und nahm aus den Händen von Christoph Matzerath Blumenstrauß, Sekt und den Autoschlüssel entgegen.

„Michael hat ja noch keinen Führerschein, aber im Herbst wird er wohl damit anfangen”, freute sich seine Mutter Marina. Auf die Frage, wo der Wagen so lange aufbewahrt wird, antwortete der Schüler: „In der Garage.”

Wahrscheinlich darf aber auch seine Mutter bis dahin doch die eine oder andere Runde mit dem Smart drehen, schließlich war sie es auch , die die Gewinnerkarte für ihren Sohn ausgefüllt hatte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert