Essen/Jülich - Wohl des einzelnen Kindes hat Priorität

Wohl des einzelnen Kindes hat Priorität

Von: rb
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gütesiegel ggs süd
Sie sind auf dem richtigen Weg: NRW-Ministerin Barbara Sommer (hinten) zeichnete Marion Schütt, Claudia Mertens-Jeder und Ulrike Braun (v.l.) stellvertretend für die GGS Jülich-Süd mit dem Gütesiegel „Individuelle Förderung” aus. Foto: Beyß

Essen/Jülich. Normalerweise stehen sie vor einem deutlich kleineren Publikum. 20 Erst- bis Viertklässlern können Marion Schütt, Ulrike Braun und Claudia Mertens-Jeder ohne große Probleme bändigen.

Ein gut gefüllter Messesaal mit knapp 1000 Erwachsenen ist dagegen schon ein anderes Kaliber. Doch die drei Lehrerinnen der Städtischen Grundschule Süd (Promenadenschule) Jülich ließen sich davon nicht einschüchtern und standen dann für wenige Minuten auf der Bühne ihre Frau.

Der Grund: Barbara Sommer, NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, zeichnete sie stellvertretend für die gesamte Schule mit dem Gütesiegel „Individuelle Förderung” aus. Die GGS Jülich-Süd war eine von elf Schulen, die im Rahmen des vierten bildungspolitischen Symposiums auf dem Messegelände Essen für herausragendes Engagement und vielversprechende Konzepte belohnt wurden.

Am Stand präsentiert

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand in diesem Jahr die Elternarbeit. Unter dem Motto „Das Beste für das Kind - Wir alle wirken gemeinsam” trafen sich Lehrer, Bildungsexperten und Vertreter der Landesregierung, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Jede der ausgezeichneten Schule hatte die Möglichkeit, sich an einem Stand zu präsentieren und dadurch den Ideentausch anzukurbeln. Darüber hinaus sorgten verschiedene Vorträge und eine Podiumsdiskussion für den theoretischen Hintergrund und neue Impulse für die Gäste.

„Ich hoffe, dass diese Veranstaltung ein neuer Motivationsschub für die Schulen im Land sein wird”, sagte Sommer in ihrer Begrüßung und unterstrich mehrfach das Wir-Gefühl, das zwischen Lehrkräften und Eltern entstehen müsse, damit die Kinder die bestmöglichen Chancen bekommen.

Sie selbst habe als Schulleiterin das ständige Gegeneinander von Schule und Eltern erlebt. „Dabei verliert man das eigentliche Ziel aus den Augen”, erinnerte sie sich. „Das Wohl des einzelnen Kindes.”
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