Jülich - Wochenmarkt: Beschicker sehen gefährliche Engstelle und rasende Radler

Wochenmarkt: Beschicker sehen gefährliche Engstelle und rasende Radler

Von: -vpu-
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Eng- und Gefahrenstelle: die Einmündung der Düsseldorfer Straße in den Marktplatz. Zu den Marktzeiten sollen Poller die Durchfahrt für Autos verhindern. Foto: Uerlings

Jülich. Der Jülicher Wochenmarkt ist eine beliebte Anlaufstelle von Frische-Fans, aber auch eine „Transitstrecke“ für Radfahrer und Lieferfahrzeuge. Die Beschicker haben nach eigenen Angaben schon etliche gefährliche Situationen erlebt und die Ortsvorsteherin Margret Esser-Faber informiert.

Sie hat sich vor Ort umgesehen und nun beantragt, dass an den Markttagen mit zwei Pollern die Durchfahrt von der Düsseldorfer Straße zum Markt verhindert werden soll. Diese Sperren könnten von den Marktbeschickern morgens aufgestellt und am frühen Nachmittag wieder entfernt werden.

„Während des Wochenmarktes sollen hier keine Autos und keine Lkw fahren, das ist einfach zu eng, vor allem wenn sich zum Beispiel Senioren mit Rollatoren, Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen dort bewegen“, gibt Esser-Faber die Sicht der Beschicker wieder.

Manfred Brendgens (Fleisch- und Geflügelspezialitäten) sieht von seinem Standort aus auch eine Gefahr durch Radler, die oft mit hohem Tempo oder unaufmerksam über den Marktplatz fahren. „Da wird zum Beispiel nach älteren Menschen gar nicht geguckt, die nicht so schnell reagieren können.“ Der Beschicker ist auch auf anderen Märkten zu Hause, wo durch Schilder oder den Marktmeister ein Radfahrverbot angezeigt und überwacht werde.

Der Antrag ist bei Ordnungsamtsleiter Hans Pinell eingegangen, wird im Rathaus geprüft und dann von der Kommunalpolitik entschieden. Bis dahin gilt: Augen auf auf dem Markt – oder: Wer sein Rad und seine Mitmenschen liebt, der schiebt...

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