Körrenzig - Witkopp bleibt Chef der CDU in Linnich

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Witkopp bleibt Chef der CDU in Linnich

Von: ptj
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Geschäftsführender Foto: ist der erkrankte Schriftführer Konrad Philippen.

Körrenzig. Souverän führt Wolfgang Witkopp auch nach seiner achten Wahl den CDU-Stadtverband Linnich an, nur ein Mitglied votierte bei der Hauptversammlung im „Körrenziger Hof” gegen ihn. Mit dem gleichen Stimmenverhältnis wurde Torsten Chalak zum wiederholten Male zu seinem Stellvertreter bestimmt.

Zweiter Stellvertreter wurde erneut Jakob Wiesler. Der alte und neue Vorsitzende sprach von einer „harmonischen” Kandidatenaufstellung für die Kommunalwahl, er verwies auf 25 neugewonnene Parteimitglieder aus fast allen Ortschaften und auf die die Gründung einer Jungen Union.

Ferner konnte Linnich, so bilanzierte Witkopp, beim Bürgerentscheid punkten. Die Kindergärten und Schulen unterschiedlicher Träger seien in einem gutem bis vorbildlichem baulichen Zustand.

Als weitere Pluspunkte nannte Witkopp den Anbau der OGS an die Hauptschule und das Kleinspielfeld des DFB für den Fußballer-Nachwuchs der Stadt Linnich. Durch städtische Leistung und Elterninitiativen sollen nun die Spielplätze in Ordnung gebracht werden; ein Masterplan sei erstellt, sagte Witkop. Die Jugendarbeit werde von Kirchen und Vereinen organisiert. „Nicht so schön” befand der Vorsitzende indes den Einbruch in einen als Jugendtreff dienenden Bauwagen.

Wohnraum für Senioren

Auch die Seniorenarbeit werde mit städtischer Unterstützung durch Vereine organisiert. Eine Pflegeeinrichtung für die Kernstadt sei geplant; seniorengerechter Wohnraum soll in der Mäusgasse geschaffen werden.

Das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) brachte Linnich einen vorübergehenden Haushaltsausgleich. Ein neuer Brandschutzbedarfsplan sei erstellt, neue Feuerwehrfahrzeuge und ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Löschgruppe Körrenzig/Glimbach geplant. Eine zentrale Ansprechstelle im Rathaus diene allen, „die ein Problem haben”. Eine „einzige Erfolgsgeschichte” sei die Zusammenarbeit mit der SEG in der Baugebietserschließung. Die Linnicher Kulturwoche sei zur festen Einrichtung geworden.

Witkopps Loblied auf das „Freshman Institut, in dem sich FH-Studenten wohl fühlen”, wurde nicht von allen Mitgliedern geteilt: „Wir Linnicher haben kein Verständnis dafür, dass der Steuerzahler Geld für den FH-Neubau in Jülich zahlt, während unsere Bausubstanz vergammelt”.

Der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz entgegnete daraufhin: „Die FH Jülich ist nicht eigenständig”. Wirtz begrüßte die Abwahl des FH-Rektors, der vom Standort Jülich absehen wollte, und die Wahl seines Nachfolgers Markus Baumann: „Mit dem kommen wir auch in Linnich wesentlich weiter”. Auch Witkopp wollte seine eingereichte Bewerbung für eine Fachhochschule in Linnich nicht unerwähnt lassen.

Zweite Anmerkung aus der Versammlung war ein Vorschlag zur Abgrenzung von der FDP, die „uns echt die Preise versaut”.

Auf der Hauptversammlung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. Für 50 Jahre Treue zum CDU-Stadtverband wurden Hubert Schneiders und Beate Speith ausgezeichnet.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Heinz Kleinen, Hans-Peter Klüttermann, Hans-Wilhelm Merkens, Walter Schiffer, Theo Steufmehl, Wilhelm Stock, Franz Vossenberger, Michael Steegmann, Heinz Altmann, Josef Johnen, Heinz-Gerwin Schmitz, Martin Esser und Hans Kelzenberg ausgezeichnet. 25 Jahre Christdemokrat sind Heinz-Willi Spelthahn und Josef Ross.
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