Jülich - Wissenschaftlern über die Schulter schauen

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Wissenschaftlern über die Schulter schauen

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Selbst einmal Forscher spielen, einen weißen Kittel überstreifen: Beim „Tag der Neugier” bietet sich jungen Tüftlern diese Gelegenheit in vielen Instituten des Forschungszentrums. Foto: hfs.

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich öffnet am Sonntag, 6. September, seine Pforten zum „Tag der Neugier”. Von 10 bis 17 Uhr können sich Besucher mit Spitzenforschung „made by Jülich” vertraut machen.

Im Foyer des Hörsaals dreht sich alles um den Nachwuchs. Der erfährt, welche Ausbildungs- und Berufschancen Jülich Schülern und Studierenden bietet. Auf der Seebühne führt WDR 5-Moderatorin Marija Bekker durch ein abwechslungsreiches Programm. Für Kinder gibt es eine Forschungsrallye und eine „Kinderwasserstation”.

Forschung in Jülich hat viele spannende Facetten. Einen Einblick in winzige Welten gewähren Elektronenmikroskopie und Teilchenphysik. Mit welchen Geräten gearbeitet wird, um in Zukunft HIV-Infektionen und Alzheimer zu bekämpfen, wird im Bereich der Gesundheitsforschung gezeigt.

In der Pflanzenversuchsanlage PhyTec werden Wachstum und Stoffwechsel von Pflanzen unter veränderten Umweltbedingungen untersucht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage neuartiger Anwendungen von Pflanzen in einer nachhaltigen Bio-Ökonomie. Wie wir mobil bleiben, zeigen Brennstoffzellen-Forscher mit ihren Elektrohubwagen und Scootern.

Wer immer schon einmal den schnellsten Rechner Europas bei der Arbeit sehen wollte, hat dazu am „Tag der Neugier” ebenfalls Gelegenheit. Mit JUGENE steht in Jülich ein außergewöhnliches Werkzeug zur Verfügung, um komplexe Simulationen durchzuführen. Wie diese Simulationen Forscher bei ihrer Arbeit unterstützen, erläutern Mitarbeiter der German Research School for Simulation Sciences und präsentieren damit ihr Studienangebot.

Sie sind damit im Foyer des Großen Hörsaals nicht allein. Dort stellt das FZJ an verschieden Ständen vor, welche Chancen es Schülern und Studenten bietet. Junge Wissenschaftler geben Einblick in die Jülicher Forschungsbereiche Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Information. Die Möglichkeiten der Promotion und des Postdocs sind ein weiteres Thema. Die Jobbörse mit Angeboten des Forschungszentrums und des Projektträgers Jülich rundet das Angebot schließlich ab.

Grünes Licht für Fußgänger und Radfahrer: Das Forschungszentrum Jülich ist am „Tag der Neugier” autofrei. Im Stadtgebiet werden neun Parkplätze ausgewiesen. So an der Zuckerfabrik, der Fachhochschule, Real-Markt, an den Aldi-Märkten in der Margaretenstraße und Rudolf-Diesel-Straße, sowie am Mechatronikzentrum und bei Lidl an der Dürener Straße.

Ebenso am Technologiezentrum an der Zentralen Berufsausbildung des FZJ. Dort stehen Busse ab 10 Uhr bereit, die kostenlos etwa alle 30 Minuten ins Forschungszentrum fahren. Mit der kostenpflichtigen Rurtalbahn ist das Zentrum vom Bahnhof Düren oder Linnich erreichbar. Von der Station „Forschungszentrum” sind es noch etwa 15 Minuten Fußweg. In allen Gebäuden befinden sich zugängliche und vielfach behindertengerechte Toiletten. Noch ein Hinweis für alle Hundebesitzer: Die vierbeinigen Freunde müssen zu Hause bleiben.
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