Wirtschaftswege: Der Ausschuss setzt Prioritäten

Von: gre
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Nach Jahrzehnten soll nun endlich die „Schlaglochstrecke” des viel befahrenen Wirtschaftwegs von Siersdorf nach Baesweiler ausgebaut werden. Foto: Greven

Aldenhoven. Breiten Raum auf der jüngsten Sitzung des Aldenhovener Bauverwaltungsausschusses nahm das Wirtschaftswegeprogramm ein.

Der „Fahrende Ausschuss” hatte sich zuvor alle Wirtschaftswege und deren Schäden einmal genauer angesehen. Zwar sind die 50.000 Euro, die für Ausbesserungsarbeiten im Haushalt bereit gestellt sind, „nur ein Tropfen auf den heißen Stein”. Aber man hatte eine Prioritätenliste erstellt, jede Fraktion für sich.

An erster Stelle, da waren sich alle einig, steht der Wirtschaftsweg zwischen Siersdorf und Baesweiler, ein Radweg von besonderer Bedeutung. Er ist die direkte Verbindung zwischen Siersdorf und Baesweiler und wird vor allem seit jeher von den Schülern aus Siersdorf genutzt, die das Gymnasium in Baesweiler besuchen.

Der Weg ist auf Baesweiler Seite bis zur Gemeindegrenze am „Windmühlchen” gut ausgebaut. Vor einigen Jahren hat Aldenhoven die ersten 400 Meter von der L50 aus befestigt. Die dahinter liegende „Niemandsland-Strecke” ist jetzt dran. Sie ist immer wieder mit Splitt befestigt worden, was wegen der starken Inanspruchnahme nie von langer Dauer war. Bis Jahresende soll das letzte, rund 300 Meter lange Teilstück asphaltiert werden.

Auch andere Wege waren im Gespräch. Ihre Reihenfolge für den Ausbau wurde festgelegt. Ihr Ausbau soll bis 2012 erfolgen. Hierfür hofft man auf Mittel aus dem Konjunkturprogramm.

In diesem Zusammenhang übte Hans-Josef Königstein Kritik an einzelnen Landwirten, die Wege „angeknabbert” haben oder durch unsachgemäßes Pflügen schädigen. Das Ordnungsamt sollte hier dringend tätig werden und die Betreffenden zum Ersatz des Schadens heranziehen.

Jakob Leipertz, der den baldigen Radwegeausbau auf einem Teilstück der B56 ankündigte, regte an zu prüfen, ob der Ausbau von Wirtschaftswegen zu Aussiedlerhöfen zur Heranziehung von Beiträgen führe.
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