Titz - Windkrafträder können gebaut werden

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Windkrafträder können gebaut werden

Von: hfs.
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Titz. Wenn man so will, so ist die Gemeinde Titz etwas mehr als 65 Millionen Euro wert. Diese Summe weist die Bilanz zum Jahresabschluss für das Jahr 2010 auf.

Damit steigerte man die Wertermittlung gegenüber dem Jahr zuvor um rund 400.000 Euro. So stellte dieser Jahresabschluss den Rat der Landgemeinde denn auch zufrieden, als man sich zur neuerlichen Sitzung im Bürgersaal traf. Einmütig verlief die letzte Sitzung vor der Sommerpause, die geprägt war durch eine Unzahl von Einzelabstimmungen.

Denn gerade der Bebauungsplan Titz Nr. 32, Konzentrationszonen für Windkraftanlagen, musste im Rahmen der Offenlage verabschiedet werden. In der Gesamtheit gegen eine Stimme der FDP und bei sechs Enthaltungen der W.I.R-Fraktion. Zuvor hatte das Planungsbüro noch zwei schalltechnische Fragen beantwortet, die bei der Ausschusssitzung gestellt worden waren.

Zum einen sei gewährleistet, so Hans-Otto von der Heide, dass die Windkraftanlage Nummer 8 in Höhe von Betgenhausen den Sicherheitswert von 104 Dezibel nicht überschreiten kann. „Sie wird bei einem größeren Geräuschpegel automatisch abgeschaltet”, hieß es. Zudem wurde bekräftigt, dass die Gemeinde bei ihren Festsetzungen im Bebauungsplan das bestmöglichste getan habe, um Anlieger zu schützen.

Wegen Befangenheit nahmen die Ausschussmitglieder Hubert Sieben und Wolfgang Schnitzler, beide von der CDU, am Abstimmungsverfahren nicht teil. Was die Schulentwicklungsplanung anbelangt, beauftragte der Rat ihren Bürgermeister, wiederum die „Nähe” zur Stadt Linnich zu suchen.

Hatte der dortige Schulausschuss sich gegen eine interfraktionelle Arbeitsgruppe mit den Titzern ausgesprochen, wurde dieser Beschluss in der Ratssitzung in Linnich gekippt. „Ich werde sofort in der nächsten Woche mit meinem Kollegen Termine vereinbaren”, verkündete Jürgen Frantzen.

Denn „sein” Rat hatte den seiner Meinung nach weitergehenden Beschlussentwurf der Linnicher übernommen, die sich zur Begleitung der mit der Umsetzung verbundenen Prozesse zur Schulentwicklungsplanung sowohl für eine interkommunale, als auch interfraktionelle Arbeitsgruppe ausgesprochen hatte.

„Ich finde es gut, wenn der Kreis nun Öffentlichkeitsarbeit betreibt”, merkte Frantzen an, als der Rat über eine angedachte Fusion der Volkshochschule Titz mit den Städten?Jülich und Linnich sowie der Gemeinde Aldenhoven abstimmen sollte. „Wir stimmen über einen Prüfantrag, nicht über eine Gründung ab”, sagte er vor dem Hinblick der von Landrat Wolfgang Spelthahn angekündigten Fusion von Kreis-VHS und der Volkshochschule der Stadt Düren. Mit der Option „auch die Stadt Jülich mit ins Boot zu holen.”

Die hatte aber bereits Mitte Juni an einem Treffen teilgenommen, wo konkret über einen Zusammenschluss der Nordkreiskommunen Titz, Linnich und Aldenhoven mit der bestehenden VHS der Stadt Jülich debattiert wurde. Mit dem Ziel, eine direktere Angebotsversorgung bei gleichzeitiger Kostenminimierung zu erreichen als bei einem Verbleib bei der Kreis-VHS. Einstimmig beschloss der Rat, dem Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt” beizutreten.

Mehrheitlich dagegen waren die Ratsvertreter, dem Antrag von Bündnis 90/Grüne zu folgen, dem Netzwerk Bergbaugeschädigter beizutreten. Zur Kenntnis nahm der Rat die Mitteilung des Kreises Düren, dass dieser beabsichtigt, ab September mit dem Ausbau der Kreisstraße 5 zwischen Müntz und Hasselsweiler, Ortsdurchfahrt Hasselsweiler zu beginnen. Und was die Namensfindung der künftigen „neuen” Grundschule anbelangt, soll diese, so die Mitteilung des Beigeordneten Christian Canzler, nach den Sommerferien stattfinden.
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