Widerstand gegen Fracking wächst

Von: hfs
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1800 Unterschriften gegen Fracking gaben Marita Boslar und Alexander Passadakis an Staatssekretär Thomas Rachel mit nach Berlin.

Jülich. Die hiesige Initiative „Nein zu Fracking“ erhält immer mehr Unterstützer. So wurde jüngst dem Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU), auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, eine Unterschriftenliste überreicht.

„Wir haben hier 1800 Unterschriften von Bürgern, die sich klar gegen die Fördermethode für Erdgas aussprechen“, erklärte Alexander Passadakis aus Broich, Mitbegründer der Initiative. Passadakis erläuterte nicht nur die Gefahren der Fracking-Methode, sondern beschrieb auch die hohen gesundheitlichen Gefährdungen, zum Beispiel die Verseuchung des Grundwassers.

Der Parlamentarier teilte die Bedenken und wies darauf hin, dass es eine Studie des Bundesumweltministeriums gebe, die feststellt, dass zu einer fundierten Beurteilung dieser Risiken und zu der technischer Beherrschbarkeit des Fracking bislang viele und grundlegende Informationen fehlen. Rachel wörtlich: „Diese Fördermethode ist aus meiner Sicht keine geeignete Technologie, sie kommt für mich nicht in Frage.“

Der Dürener Bundestagabgeordnete versprach den Initiativmitgliedern Passadakis und Marita Boslar, die Unterschriftenliste schon bei der ersten Sitzungswoche Anfang September Bundesumweltminister Peter Altmaier zu überreichen. „Ich weiß, dass er die gleiche Skepsis hat und Fracking ablehnt“, sagte Rachel.

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