Jülich - Wichtige Tipps zu Impfung und Behandlung von Katzen

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Wichtige Tipps zu Impfung und Behandlung von Katzen

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Süß, aber pflegebedürftig: Katzen wollen richtig versorgt sein. Foto: SAMT

Jülich. Dass es mehr als nur Streicheleinheiten und Nahrung bedarf, wenn man ein Tier in Pflege nimmt, machte Dr. Josi Reinartz mit ihrem Vortrag über die Gesundhaltung insbesondere von Katzen nur allzu deutlich.

Der Verein S.A.M.T. e. V. (Soziale Arbeit für Mensch und Tier) hatte zu einer Informationsveranstaltung für Ihre Pflegestellen eingeladen und konnte hierzu die Jülicher Tierärztin gewinnen, die dem Verein wie so oft mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Teilnehmer wurden über Infektionsquellen, Krankheiten und Verletzungen sowie deren Erkennung und Behandlung informiert. Vor allem sollte ein „Neuzugang“ immer erst gründlich auf Parasiten, Wunden und sonstige Auffälligkeiten untersucht werden.

Auch zum Thema Impfen von Katzen gab es einiges Neues: So gibt es jetzt einen anderen Impfstoff gegen Katzenseuche/Katzenschnupfen, der nach einer zweimaligen Grundimmunisierung getrennt verabreicht wird – Katzenschnupfen jährlich, Katzenseuche alle drei Jahre. Gegen das gefürchtete Coronavirus (FIP) gibt es zwar einen Impfstoff, da jedoch 54 der Katzenpopulation dieses Virus in sich trägt (erst eine Mutation führt zum Ausbruch einer FIP) ist eine Impfung im Grunde sinnlos.

Auch gegen Leukose gibt es inzwischen einen neuen Impfstoff, der nach der Grundimmunisierung nur noch im Dreijahresrythmus verabreicht werden braucht, wobei Leukose (FeLV) stärker zurückgegangen ist als Katzenaids (FIV), das durch unkastrierte Kater übertragen wird. Man kann nicht oft genug an die Katzenhalter appellieren, die gesetzliche Vorschrift der Kastrierung (Kater und Katzen mit fünf Monaten) einzuhalten, vor allem wenn es sich um freilaufende Katzen handelt. Unerlässlich sind die jährliche Impfungen gegen Katzenschnupfen und gegen Katzenseuche.

Wurmkuren gegen Bandwürmer, die durch Flöhe übertragen werden, Rund- Spul- und Hakenwürmer sowie Giardien, die auch auf Menschen übertragen werden können, sind ebenfalls unbedingt erforderlich. Die erste Entwurmung sollte bei Kätzchen schon im Welpenalter erfolgen, bei erwachsenen Tieren mit Freigang 4 x jährlich. Informationsmaterial zu diesen Katzenkrankheiten sowie zur „Ersten Hilfe für Hund und Katze“ erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt oder auf www.s-a-m-t.de.

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