Westerntanz „Line Dance”: Zuschauen allein reicht hier nicht

Von: spl
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Mitmachen ist angesagt. Hans B
Mitmachen ist angesagt. Hans Bülles (Mitte) vom Brückenkopfpark macht es vor und bekommt eine Tanzstunde von den „Black Eagles”. Foto: spl

Jülich. Die Line-Dance-Gruppe „Black Eagles” und die Sängerin „Jodie - real good countrymusic”, bieten am Sonntag, 28. August, von 14 bis 18 Uhr, jedem, der Freude am Tanzen hat und gerne Country Music hört, eine vielseitige Unterhaltung im Brückenkopfpark.

Die 1998 als erste Line-Dance-Gruppierung in der Stadt Düren gegründeten „Black Eagles” zeigen mit insgesamt 32 Tänzern einen schwungvollen Western-Dance. Die Gruppe kennt inzwischen viele weitere Stilrichtungen des Westerntanzes und führt die verschiedenen Tänze - in prächtige Country-Kostüme gehüllt - in zwei etwa 20-minütigem Programmen auf.

Mit Mitgliedern aus der Euregio touren die begeisterten Freizeittänzer durch die Region und treten zum Beispiel bei Geburtstagen, Hochzeitsfeiern, Vereinsfestlichkeiten und Großveranstaltungen auf.

Der Line Dance wird, wie der Name schon verrät, in Linien neben- und hintereinander getanzt. Die Gruppe tanzt dabei synchron sich wiederholende Figuren. Manche Tänze beinhalten mehr als 64 Schrittfolgen. Eine weitere Besonderheit des Line Dance ist, dass es keine Partnerwahl gibt, jeder ist für sich und doch tanzen alle gemeinsam.

Neben dem Line Dance beherrscht die Gruppe auch die im Country- und Westerntanz typischen Tänze Two Step, Waltz, Swing und Cha Cha - ähnliche Tanzformen kennen auch die mit dem Westerntanz nicht Vertrauten unter den Namen Foxtrott, Walzer, Jive und Cha Cha Cha.

Der Mann führt die Dame durch vielfältige Figuren, jedes Paar kann dabei frei improvisieren. Im Gegensatz dazu bewegt sich beim Round Dance die gesamte Gruppe, entweder paarweise oder solo, entgegen dem Uhrzeigersinn und folgt dabei einer festgelegten Abfolge von Schritten.

Die passende musikalische Begleitung wird im Brückenkopfpark die Country-Sängerin „Jodie” beisteuern. Die gebürtige Kölnerin verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Australien und lernte dort die typische Country Musik kennen und lieben.

Im Jahr 2000 startete sie als Solo-Sängerin durch. „Mit ihrem australischen Akzent kann sie die Country-Songs authentisch und mitreißend rüberbringen”, meint Wilfried Holzweiler, Vorsitzender der „Black Eagles.”

Die Gruppe „Black Eagles” wird auch Workshops anbieten. Alle sind eingeladen nach dem Prinzip „learning by doing” die ersten Tanzschritte des Line Dance zu erlernen. Der Brückenkopfpark bietet also eine interaktive Veranstaltung bei der das Zuschauen allein zu wenig ist.
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